Zum Inhalt springen

Abmeldung vom Religionsunterricht

Vgl.: Art. 46 (4) BayEUG,§15 (2) VSO, § 22 (2) SVSO

Die gesetzlichen Regelungen im Überblick

Abmeldung

Die Erziehungsberechtigten haben das Recht, ihre Kinder vom Religionsunterricht abzumelden. Die Abmeldung muss spätestens innerhalb der ersten Woche nach Unterrichtsbeginn schriftlich durch die Erziehungsberechtigten bei der Schulleitung erfolgen. Sie gilt jeweils für das laufende Schuljahr. Eine spätere Abmeldung ist nur aus wichtigen Gründen zulässig. Was wichtige Gründe sind, entscheidet der Schulleiter. Wichtig im Sinn der Bestimmung ist der Grund, wenn er unmittelbaren Bezug zu religiösen, ethischen und weltanschaulichen Einstellungen des Schülers oder der Erziehungsberechtigten hat.

Keine Informationspflicht der Schule an die Erziehungsberechtigten mit dem Hinweis, dass sie ihr Kind vom Religionsunterricht abmelden können.

Zeugnisnote wird auch dann nicht erteilt, wenn der Schüler erst während des Schuljahres ausgeschieden ist.

Teilnahmepflicht am Ethikunterricht besteht für jeden Schüler, der vom Religionsunterricht abgemeldet wurde, jedoch nicht für Schüler mit neuapostolischem, altkatholischem, russisch-orthodoxen, israelitischem Bekenntnis und Sieben-Tagen-Adventisten, wenn sie einen regelmäßigen und durch eine fachlich und pädagogisch geeignete Lehrkraft gehaltenen Unterricht, auch außerhalb der Schule, besuchen.

Noten, die in einem solchen Religionsunterricht erteilt werden, sind in die Schulzeugnisse zu übernehmen. Etwaige Bedenken der Schule gegen die Notengebung im Einzelfall ist ebenso nachzugehen, wie das bei jedem anderen ordentlichen Lehrfach veranlasst wäre.

Erneute Teilnahme an einem Religionsunterricht: frühestens nach Ablauf eines vollen Schuljahres nach der Abmeldung von dem vorher besuchten Religionsunterricht.

Ökumenischer Religionsunterricht widerspricht den Intentionen der beiden großen Kirchen, den Kirchenverträgen und der Verfassung. Seelsorger und Schulleiter, die einen solchen Unterricht planen und durchführen, können zur Verantwortung gezogen werden. Nicht gemeint ist der von beiden Kirchen angestrebte konfessionell-kooperative Religionsunterricht sowie gegenseitige und zeitweilige Aushilfe bei Erkrankung und Beurlaubung.

Hinweis: Die Deutsche Bischofskonferenz und die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD), Zur Kooperation von Evangelischem und Katholischem Religionsunterricht, Würzburg/ Hannover 1998



Termine

Seite 1 von 7 1 2  3  4  5  6  7 >>

Samstag, 14. September
08.15 Uhr
Lehrer-Fußwallfahrt vom Habsberg nach Trautmannshofen
Veranstalter: Hauptabteilung Religionsunterricht, Schulen und Hochschulen
Freitag, 27. September
14.00 Uhr
(Bei) Paulus in der Schule
Ort: Priesterseminar Eichstätt
Veranstalter: Hauptabteilung Religionsunterricht, Schulen und Hochschulen
Samstag, 05. Oktober
09.30 Uhr
In den Straßen unserer Stadt Gottes Spuren suchen - ein Experiment
Ort: Kath. Stadtkirche, Nürnberg
Veranstalter: Hauptabteilung Religionsunterricht, Schulen und Hochschulen
Montag, 07. Oktober
15.00 Uhr
Implementierung LehrplanPLUS für die Grundschule
Ort: Volksschule Greding
Veranstalter: Hauptabteilung Religionsunterricht, Schulen und Hochschulen
Donnerstag, 10. Oktober
14.30 Uhr
"Die schönsten Momente im Leben sind nicht die, in denen man atmet, sondern die, die einem den Atem rauben" (Rainer Maria Rilke)
Ort: Schulabteilung, Eichstätt
Veranstalter: Hauptabteilung Religionsunterricht, Schulen und Hochschulen
Montag, 14. Oktober
15.00 Uhr
Vorstellung des Marchtaler Plans: Menschenbild und Strukturelemente
Ort: Priesterseminar Eichstätt
Veranstalter: Hauptabteilung Religionsunterricht, Schulen und Hochschulen

Seite 1 von 7 1 2  3  4  5  6  7 >>