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Religionsunterricht in der Schule: Grundlegende Informationen

Der Religionsunterricht ist ordentliches Lehrfach an den Schulen des Landes. Der Staat hat die Verpflichtung übernommen, ihn einzurichten und seine Erteilung sicherzustellen. Unterrichtende im Fach Katholische Religionslehre bedürfen einer Bevollmächtigung ihrer Kirche, der sogenannten "Missio Canonica". Die Lehrpläne werden von den Kirchen erstellt und vom Land Bayern veröffentlicht.

Religionsunterricht heute

Der heutige Religionsunterricht knüpft verstärkt an den Fragen und den Erfahrungen an, die den Schülern und Schülerinnen aus ihrem Alltag vertraut sind:

  • Woher kommt die Welt?
  • Wo war ich, als ich noch nicht da war?
  • Gibt es Gott und was kann man über ihn sagen?
  • Woher kommt das Leben und wie ist es, wenn man tot ist?

Diese Fragen stellen sich von Anfang an in jedem Unterricht und in jeder Art von Erziehung, egal ob sie explizit religiös ist oder nicht.
Da die Kinder klare Antworten erwarten, gibt es keine weltanschaulich neutrale Erziehung. Kinder leben von den Haltungen und Weltanschauungen der Eltern und Lehrkräfte, über die sie sich im Religionsunterricht verständigen können.
Deshalb kann sich der Religionsunterricht nicht damit begnügen, lediglich religiöses Wissen zu vermitteln - obwohl das wichtig und grundlegend ist.

Der Religionsunterricht will vielmehr darüber hinaus einen Glauben einüben und stützen, der

  • die Ängste mindert,
  • Freude und Vertrauen weckt und
  • erfüllende Lebensziele zeigt.

Spiele, Feiern und Feste gehören dabei genauso dazu wie Gebet und Gottesdienst.
Der Religionsunterricht kann so zu einem religiösen Leben und verantwortlichem Handeln in Kirche und Gesellschaft bewegen.

Religionsunterricht und Kirche

Glaube wird in konkreten kirchlichen Gemeinschaften lebendig. Darum lernen die Schüler und Schülerinnen den christlichen Glauben in der Schule im Rahmen der eigenen Konfession, in die sie durch die Taufe aufgenommen wurden, kennen. Darüber hinaus sind aber auch alle Kinder herzlich eingeladen, am Religionsunterricht teilzunehmen, die (noch) nicht getauft sind.



Termine

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18. Februar 2019 - 20. Februar 2019
Kann denn Inklusion Sünde sein?
Ort: Tagungshaus Schloss Hirschberg
Veranstalter: Hauptabteilung Religionsunterricht, Schulen und Hochschulen
26. Februar 2019 15.00 Uhr
Über das Geistige in der Kunst
Ort: Museum für Konkrete Kunst, Ingolstadt
Veranstalter: Hauptabteilung Religionsunterricht, Schulen und Hochschulen
14. März 2019 15.00 Uhr
Lernen an außerschulischen Orten - "Wurzeln nachgehen"
Ort: Georgensgmünd
Veranstalter: Hauptabteilung Religionsunterricht, Schulen und Hochschulen
15. März 2019 - 16. März 2019
Wie können wir in einer digitalisierten Welt menschlich bleiben?
Ort: Tagungshaus Schloss Hirschberg
Veranstalter: Hauptabteilung Religionsunterricht, Schulen und Hochschulen
19. März 2019 15.00 Uhr
Auferweckt ins Leben - Die Osterbotschaft neu entdeckt
Ort: Mittelschule Allersberg
Veranstalter: Hauptabteilung Religionsunterricht, Schulen und Hochschulen
21. März 2019 14.30 Uhr
Ostern vorbereiten - Entpuppung zur Freiheit!
Veranstalter: Hauptabteilung Religionsunterricht, Schulen und Hochschulen

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