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Der Synodale Weg

Nach der Veröffentlichung der MHG-Studie „Sexueller Missbrauch an Minderjährigen durch katholische Priester, Diakone und männliche Ordensangehörige im Bereich der Deutschen Bischofskonferenz“ und den damit verbundenen Erschütterungen ist deutlich geworden: Die Kirche in Deutschland braucht einen Weg der Umkehr und Erneuerung. Aus diesem Anlass haben die deutschen Bischöfe im März 2019 einen Synodalen Weg beschlossen, der der gemeinsamen Suche nach Antworten auf die gegenwärtige Situation dient und nach Schritten zur Stärkung des christlichen Zeugnisses fragt. Der Synodale Weg wird von der Deutschen Bischofskonferenz und dem Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) getragen.

Talkrunde mit Bischof Hanke

Der Eichstätter Bischof Gregor Maria Hanke befürchtet eine Spaltung in der katholischen Kirche in Folge des Synodalen Wegs. Bei einer Talkrunde im Kloster Plankstetten ging er auf die viel diskutierten Themen in der katholischen Kirche ein. Mit ihm diskutierten Teilnehmende am Synodalen Weg aus dem Bistum Eichstätt. Diese äußerten die Erwartung, dass sich mit dem Synodalen Weg in der Kirche etwas ändere. mehr... | Live-Stream

„Synodaler Weg – Letzte Chance?“

Das Buch „Synodaler Weg – Letzte Chance?“ gibt vielfältige Einblicke in den Reformprozess der katholischen Kirchen in Deutschland. Zu den Autoren gehören unter anderem auch der Eichstätter Bischof Gregor Maria Hanke und Theologin Bettina-Sophia Karwath. mehr...

Bischof Hanke zur ersten Vollversammlung des Synodalen Wegs

Die erste Vollversammlung des Synodalen Wegs hat nach Auffassung des Eichstätter Bischofs Gregor Maria Hanke viel Positionierung gezeigt, aber der Dialog habe noch gefehlt. Die Synodalversammlung müsse sich der Frage stellen: „Wollen wir Parlament sein oder wollen wir geistliche Weggemeinschaft sein“, sagte der Bischof in einem Interview mit der Kirchenzeitung für das Bistum Eichstätt. Für die Zukunft werde es notwendig sein, mehr in einen inhaltlichen Dialog miteinander, mit der Lehrtradition der Kirche und mit der Weltkirche einzutreten. mehr... | Video | Leseprobe der Kirchenzeitung für das Bistum Eichstätt

"Die Diskussion müssen wir alle führen"

Der Erfolg des von Bischofskonferenz und Zentralkomitee der Katholiken eingeleiteten Synodalen Wegs wird nach Auffassung des Eichstätter Diözesanratsvorsitzenden Christian Gärtner wesentlich von der Bereitschaft zum Gespräch auf allen Ebenen abhängen. „Die Diskussion darüber, wie wir die Rahmenbedingungen des kirchlichen Lebens in Deutschland so verändern können, dass wir, auch in den Augen der breiten Öffentlichkeit, wieder glaubwürdige Zeugen der Frohen Botschaft sein können, müssen wir alle miteinander führen“, sagte Gärtner beim Neujahrsempfang am 18. Januar 2020. mehr...

Synodaler Weg eröffnet

Mit einem Gottesdienst im Eichstätter Dom ist am ersten Adventssonntag (1. Dezember 2019) der Synodale Weg für die Diözese Eichstätt eröffnet worden. Dabei wurde auch eine Synodalkerze entzündet. Sie wird im Bereich der Buchenhüller Madonna aufgestellt und steht symbolisch für das Gelingen des auf zwei Jahre angelegten Gesprächsprozesses der Kirche in Deutschland. Mehr auf Facebook

Zwischen Hoffnung und Unsicherheit

Bischöfe und Laien sprechen über die Zukunft der Kirche. Im Bistum Eichstätt schwankt die Stimmung vor dem Gesprächsauftakt zwischen leiser Hoffnung und Unsicherheit. Der Synodale Weg soll in der Diözese verankert werden, eine Reihe von Pfarrgemeinderäten wollen die Gläubigen regelmäßig über Verlauf und Ergebnisse der Beratungen informieren. Beitrag der Kirchenzeitung (Ausgabe vom 1.12.2019)