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Die Umweltarbeit im Bistum Eichstätt

„Schöpfung bewahren“ – das ist Ziel der Umweltarbeit in der Diözese Eichstätt. Aus unserer Schöpfungsverantwortung heraus betrachtet das Bistum den Schutz der Umwelt als eine Kernaufgabe, die alle Bereiche kirchlichen Handelns berührt. „Christliches Engagement für die Bewahrung der Schöpfung entstammt keinem christlichen Knigge, der als Handbuch neben der Bibel und dem Katechismus stünde. Dieser Einsatz für die Schöpfung kann als genuin christlicher Lebensstil praktiziert werden, der im Glauben an den Schöpfergott wurzelt, der seine Schöpfung nicht für einige wenige, sondern für alle Menschen geschaffen hat, für die Heutigen und für die, welche noch kommen,“ sagt Bischof Gregor Maria Hanke.

Mit der Klimaoffensive 2030 Plus macht sich das Bistum Eichstätt auf den Weg, klimaneutral zu werden. Sie fördert aber auch das Verantwortungsbewusstsein und das aktive Handeln aller Beschäftigten für den Umweltschutz durch Information und Fortbildungsangebote. Damit streben wir eine Organisationskultur an, die maßgeblich auf dem Umwelt- und Qualitätsbewusstsein sowie dem Mitdenken und der Motivation aller aufbaut.

Meldungen aus der Umweltarbeit

Fasten für das Klima: Materialien zur ökumenischen Aktion „So viel du brauchst“

Ein Kleinbiotop
Am Aschermittwoch, 22. Februar, startet bundesweit die ökumenische Fastenaktion für Klimaschutz und Klimagerechtigkeit. Sie steht unter dem Motto „So viel du brauchst“. Die Aktionsmaterialien sind bereits online abrufbar. Eine gedruckte Broschüre kann kostenlos beim Referat Schöpfung und Klimaschutz der Diözese Eichstätt bestellt werden.

Diözese bei Umweltschutz auf gutem Weg: Ordinariat erneut EMAS-zertifiziert

Der Umweltmanagementbeauftragte des BO, Richard Ulrich, mit Gutachter Martin Myska .
Das Bischöfliche Ordinariat (BO) Eichstätt ist für weitere drei Jahre EMAS-zertifiziert. Das ergab eine unabhängige Prüfung, die Ende vergangenen Jahres durchgeführt wurde. Demnach erfüllt die Verwaltungszentrale der Diözese zum dritten Mal in Folge die strengen Anforderungen der europäischen Norm für Umweltmanagement. Weitere Maßnahmen zur Verbesserung der Umweltleitung sind geplant.

„Das Seufzen der Schöpfung hören“: Bischof Hanke am diözesanen Schöpfungstag

Gottesdienst zum Schöpfungstag. Foto: Johannes Heim
Auf das „Seufzen der Schöpfung und der Menschen in Not zu hören“ und den eigenen Ressourcenverbrauch zu hinterfragen, um die Schöpfung zu bewahren: Dazu hat der Eichstätter Bischof Gregor Maria Hanke am diözesanen Schöpfungstag aufgerufen. Themen waren in diesem Jahr Klimawandel, Flucht und Migration.

Vom Audit bis zum digitalen Energiekonzept: 20 Jahre Umweltmanagement bei Caritas

Foto: Peter Esser/Caritas
Seit zwei Jahrzehnten setzt der Caritasverband für die Diözese Eichstätt ein Umweltmanagement in seinen Einrichtungen um. Dabei wurde die Energieversorgung auf Ökostrom umgestellt, 22 Photovoltaikanlagen errichtet und Mitarbeitenden geschult. Um noch stärker als bisher Energie einsparen zu können, wird derzeit ein digitales Energiekonzept umgesetzt.

Achtsam mit der Schöpfung umgehen – Radio K1 am Sonntag-Morgen

Einen Tag im Wald verbringen, achtsam sich und die Umgebung mit allen Sinnen wahrnehmen – darum geht es beim „Waldbaden“. Das Kloster Plankstetten hat dieses Angebot in sein Kurs-Programm aufgenommen. Darüber berichtet Radio K1 in der Sendung „Der Sonntag-Morgen“

Gebäude energieeffizient nutzen

Die Kolleginnen und Kollegen der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern haben eine Broschüre "Gebäude energieeffizient nutzen" veröffentlicht. Darin erfahren Sie, wie man vorhandene Gebäude möglichst gut ausnutzt und dabei gleichzeitig Energie und Geld einspart. Ein Thema, das in Zeiten von steigenden Preisen für fossile Energieträger, ungewollten Abhängigkeiten von kriegerischen Ländern und dem immer präsenter werdenden Klimawandel besondere Relevanz hat. Zum Download.