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KLIMAOffensive 2030

Diözesane Kohlendioxid-Bilanz

Veröffentlichung der jährlichen Energie- und Kohlendioxid-Bilanz der Diözese Eichstätt

Die Fortschreibung der klimarelevanten Daten aus dem Basisjahr 2010 gehört zu den grundlegenden Aufgaben der KLIMAOFFENSIVE 2030 der Diözese Eichstätt.
Veränderungen in den Zahlen im Vergleich zu den Vorjahren ergeben sich in erster Linie durch die Anwendung der Arbeitsanweisung "Zur Ermittlung der CO2-Emissionen in Landeskirchen und Diözesen" der Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft (FEST). Eine Folge daraus ist auch die Anpassung der Grunddaten des Jahres 2010. Hingewiesen sei darauf, dass aufgrund der nicht ausreichenden Datenlage nicht alle in der Arbeitsanweisung genannten Vorgaben umgesetzt werden konnten, aber der geforderte erste Schritt gemacht wurde.

Vergleich des Endenergieeinsatzes der Erfassungsjahre 2010 und 2017

 

Endenergie-
einsatz 2010

Endenergie-
einsatz 2017

Veränderung

Veränderung

Tendenz

 

[MWh/a]

[MWh/a]

[MWh/a]

[%]

 

Mobilität

910

1.380

470

52 %

elektrische Energie
Immobilien

6.490

4.210

-2.280

-35 %

thermische Energie
Immobilien

36.900

32.800

-4.100

-11 %

Summe

44.300

38.400

-5.900

-13 %

[alle Werte gerundet]

Trotz der deutlichen Steigerung des Energieeinsatzes im Bereich der Mobilität konnte der Endenergieeinsatz im Erfassungsjahr 2017 im Vergleich zum berichtigten Jahr 2010 um 35 % im Sektor elektrische Energie und im Sektor thermische Energie um 11 % verringert werden. Insgesamt wurde, im Vergleich zum Jahr 2010, 13 % Endenergie weniger verbraucht.

Vergleich des Kohlendioxid-Ausstoßes der Erfassungsjahre 2010 und 2017

 

CO2-Ausstoß 2010

CO2-Ausstoß 2017

Veränderung

Veränderung

Tendenz

 

[t CO2/a]

[t CO2/a]

[t CO2/a]

[%]

 

Mobilität

307

440

133

43 %

elektrische Energie
Immobilien

3.990

2.100

-1.890

-47 %

thermische Energie
Immobilien

10.460

9.300

-1.160

-11 %

Summe

14.800

11.800

-3.000

-20 %

      
Beschaffung
10 % von
Summe 1
 1.180   
Summe 2 12.980   

[alle Werte gerundet]

Dem Datenbestand des Jahres 2017 zufolge beträgt der jährliche Gesamt-Kohlendioxid-Ausstoß im Bistum Eichstätt 12.980 Tonnen, rund 2.800 Tonnen weniger als im Augangsjahr 2010. Hier wurde erstmals der Bereich Beschaffung in die Betrachtungen mit aufgenommen.

 

Dabei entfallen 72 % auf den Sektor thermische Energieversorgung, rund 16 % auf den Sektor der elektrischen Energieversorgung, ca. 3 % auf den Bereich Mobilität und 9 % auf den neu in die Betrachtung aufgenommenen Bereich Beschaffung.

Der Ausbau des bestehenden Monitoring-Systems zur Erfassung der relevanten Klimadaten der diözesanen Liegenschaften und der Kirchenstiftungen ist zur Erreichung der angestrebten Klimaschutzziele ein wichtiger Schritt, der kontinuierlich weitergeführt und ausgebaut wird. Dabei ergeben sich laufend Verbesserungen der Datenlage in allen betrachteten Bereichen sowie eine kontinuierliche Annäherung an die in der Arbeitsanweisung zur Ermittlung der CO2-Emissionen in Landeskirchen und Diözesen geforderten Grunddaten und Betrachtungen.

Im Blick auf die prozentuale Veränderung der berechneten Kohlendioxid-Emissionen 2010/2017 mit einer Einsparung von 20 % stellt man fest, dass das für das Jahr 2020 gesetzte Ziel einer CO2-Einsparung von 25 % noch nicht erreicht werden konnte. Vor allem im Bereich der eingesetzten thermischen Energie erschließt sich ein großes Einsparungs-Potential, das in den Jahren bis 2030 angegangen werden muss, sonst ist das Ziel einer Reduzierung des CO2-Ausstoßes um 50 % nicht zu erreichen.



Die KLIMAOffensive 2030 der Diözese Eichstätt wurde durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit im Rahmen der Nationalen Klimaschutz Initiative gefördert:

Förderkennzeichen: 03KS7885
Projektlaufzeit: 01.10.2014 bis 30.09.2017
und Anschlussvorhaben
Förderkennzeichen: 03KS7885-1
Projektlaufzeit: 01.10.2017 bis 30.09.2019

Begleitet wurden die Förderungen (das Projekt) durch den Projektträger Jülich; Forschungszentrum Jülich.