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KLIMAOffensive 2030

Die Fortschreibung der klimarelevanten Daten aus dem Basisjahr 2010 gehört zu den grundlegenden Aufgaben der KLIMAOFFENSIVE 2030 der Diözese Eichstätt.

Veränderungen in den Zahlen im Vergleich zu den Vorjahren ergeben sich in erster Linie durch die Anwendung der Arbeitsanweisung "Zur Ermittlung der CO2-Emissionen in Landeskirchen und Diözesen" der Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft (FEST). Eine Folge daraus ist auch die Anpassung der Grunddaten des Jahres 2010.

Vergleich des Endenergieeinsatzes der Erfassungsjahre 2010 und 2018

Trotz der Steigerung des Energieeinsatzes im Bereich der Mobilität konnte der Endenergieeinsatz im Erfassungsjahr 2018 im Vergleich zum Jahr 2010 um 35 % im Sektor elektrische Energie und im Sektor thermische Energie um 8 % verringert werden. Insgesamt wurde, im Vergleich zum Jahr 2010, 11 % Endenergie weniger verbraucht.

Vergleich des Kohlendioxid-Ausstoßes der Erfassungsjahre 2010 und 2018

Dem Datenbestand des Jahres 2018 zufolge beträgt der jährliche Gesamt-Kohlendioxid-Ausstoß im Bistum Eichstätt 13.040 Tonnen, mit Berücksichtigung des Bereiches Beschaffung. Rund 2.900 Tonnen CO2 werden im Bistum weniger emittiert, das entspricht einer Verringerung um 20% gegenüber dem Ausgangsjahr 2010. Im Vergleich zum Jahr 2017 konnte keine weitere Verringerung der CO2-Emissionen verzeichnet werden.

Der CO2-Ausstoß verteilt sich wie folgt:

  • 71 % aus dem Bereich der thermischen Energieversorgung
  • 16 % aus dem Bereich der elektrischen Energieversorgung
  •  4 % aus dem Bereich der Mobilität
  •  9 % aus dem Bereich der Beschaffung

Der Ausbau des bestehenden Monitoring-Systems zur Erfassung der relevanten Klimadaten der diözesanen Liegenschaften und der Kirchenstiftungen ist zur Erreichung der angestrebten Klimaschutzziele bleibt auch weiterhin ein wichtiger Schritt, der kontinuierlich weitergeführt und ausgebaut werden muss. Dabei ergeben sich laufend Verbesserungen der Datenlage in allen betrachteten Bereichen, sowie eine kontinuierliche Annäherung an die in der Arbeitsanweisung der FEST zur Ermittlung der CO2-Emissionen in Landeskirchen und Diözesen geforderten Grunddaten und Betrachtungen.

Im Blick auf die prozentuale Veränderung der berechneten Kohlendioxid-Emissionen 2010/2018 mit einer Einsparung von 20 % stellt man fest, dass sich ein Stillstand in den Verbesserungen eingestellt hat. Denn auch im Erfassungsjahr 2017 wurde ein Minus von 20%  gegenüber dem Jahr 2010 ermittelt. Das für das Jahr 2020 gesetzte Ziel einer CO2-Einsparung von 25 % kann so nicht erreicht werden. Vor allem im Bereich der eingesetzten thermischen Energie erkennt man ein großes Einsparungs-Potential, auch die Gewinnung von elektrischer Energie, die dem Energieverbrauch gegengerechnet werden könnte ist ein wichtiger Aspekt.

Die Diözese muss ihre Anstrengungen einer Reduzierung des CO2-Ausstoßes um 50% bis zum Jahr 2030 verstärken. Ein Weiter so darf und kann nicht sein, wenn wir unsere Verantwortung für die Menschen und die Schöpfung ernst nehmen.

Veröffentlichung der klimarelevanten Daten des Bistums Eichstätt für das Jahr 2018

Klimafonds

Förderung von geringinvestiven Maßnahmen, zur Reduzierung
des Energieverbrauches und der CO2-Emissonen im Bistum Eichstätt
durch den KLIMAFonds im Rahmen der KLIMAOffensive 2030

Broschüre zum Download

Antrag zum Download

 

Die KLIMAOffensive 2030 der Diözese Eichstätt wurde durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit im Rahmen der Nationalen Klimaschutz Initiative gefördert:

Förderkennzeichen: 03KS7885
Projektlaufzeit: 01.10.2014 bis 30.09.2017
und Anschlussvorhaben
Förderkennzeichen: 03KS7885-1
Projektlaufzeit: 01.10.2017 bis 30.09.2019

Begleitet wurden die Förderungen (das Projekt) durch den Projektträger Jülich; Forschungszentrum Jülich.