Zum Inhalt springen

Fachtagung zum Welttag der Kranken am 6. März 2015

Vorträge

V 1 Die Würde des Menschen … antastbar?

Die Achtung der Würde wird in Gesetzen, Leitbildern von Organisationen sowie in unterschiedlichen Pflegetheorien immer wieder eingemahnt. Was darunter jedoch genau zu verstehen ist, bleibt weitgehend unbestimmt. Im Vortrag wird aufgezeigt, welchen Einfluss wertschätzende und respektvolle Pflegebeziehungen auf die motivationale Lebenskraft hilfsbedürftiger Menschen haben und unter welchen Voraussetzungen ethische Orientierungen in konkretes Handeln umgesetzt werden können.

Dr. Doris Pfabigan
Mag. phil., exam. Gesundheits- und Krankenschwester; wissenschaftliche Mitarbeiterin, Institut für Philosophie, Forschungsprojekt „ethik&gesundheit. Unterricht jenseits normalisierender Anerkennung“, Universität Wien, Lektorin an unterschiedlichen Bildungseinrichtungen.

Schwerpunkte: Gesundheitsförderung, Migration, Würde und Autonomie in der geriatrischen Langzeitpflege

V 2 Sprache und Kommunikation als ethische Aufgabe

Sprache und Kommunikation können eine positive, helfende Kraft haben – können aber auch kränkend und verletzend sein. Die meisten Verletzungen und Konflikte im Pflegealltag geschehen über die Sprache und Kommunikation. Die Kenntnis der Grundzüge einer wertschätzenden Kommunikation kann helfen, verletzendem Verhalten vorzubeugen und schwierigem Verhalten sensibel zu begegnen. Mit Beispielen aus dem pflegerischen Alltag werden einige Kommunikationsbarrieren angesprochen, Grundregeln erfolgreicher Kommunikation vermittelt und umrisshaft  Konfliktlösungsstrategien vorgestellt.
Hilfreiche Impulse sollen eine Richtung weisen, wie eine Kommunikation gelingen kann, welche die Würde wahrt.

Prof. em. Dr. Ernst Engelke
Dipl.-Psych., Palliativ- und Hospizzentrum, Stiftung Juliusspital, Würzburg, Professur Soziale Arbeit, Fachhochschule Würzburg, Supervisor in Kliniken, Heimen und Hospizen

zurück zur Übersicht



Welttag der Kranken

Der Welttag der Kranken wurde 1993 anlässlich des Gedenkens an alle von Krankheiten heimgesuchten und gezeichneten Menschen von Papst Johannes Paul II. eingeführt. Er wird jährlich am 11. Februar, dem Gedenktag Unserer Lieben Frau in Lourdes begangen.

Kontakt

Bischöfliches Ordinariat
Fachbereich Klinikseelsorge in der Diözese Eichstätt
Luitpoldstraße 2
85072 Eichstätt
Tel. (08421) 50-612
welttag-der-kranken(at)bistum-eichstaett(dot)de