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10.07.2019

Kinderwallfahrt zum heiligen Willibald: 300 Kinder kamen nach Eichstätt

Kinder bei der Kinderwallfahrt

Bischof Gregor Maria Hanke begrüßte die Kinder am Residenzplatz in Eichstätt. pde-Foto: Geraldo Hoffmann

Kinder bei der Kinderwallfahrt

Die kleinen Pilger auf dem Weg zum Eichstätter Dom. pde-Foto: Geraldo Hoffmann

Eichstätt. (pde) – „Aufbruch im Glauben“ – so lautete das diesjährige Motto der Kinderwallfahrt in der Willibaldswoche. Sie wurde vom Caritas-Referat Kindertageseinrichtungen zum dritten Mal organisiert. Eingeladen dazu waren Mädchen und Jungen aus den Kitas der Dekanate Nürnberg-Süd und Roth-Schwabach. Rund 300 Kinder und 60 Begleitpersonen reisten mit Bussen nach Eichstätt. Aus zwei Richtungen, den Parkplätzen Freiwasser und Volksfestplatz, pilgerten sie dann in bunten Zügen zur Mariensäule auf dem Residenzplatz. Dort begrüßte sie Bischof Gregor Maria Hanke im Ornat.

„Bist du der heilige Willibald?“, wollten die Kleinen vom Eichstätter Oberhirten wissen. Sie waren von seinem festlichen Gewand tief beeindruckt. „Cool, siehst du aus“, war die spontane Reaktion des kleinen Ben aus Altdorf-Röthenbach. Im Gottesdienst erklärte Bischof Hanke, dass er nicht der heilige Willibald sei, sondern sein Nachfolger. „Aber genau hier hat er einmal gestanden“, meinte er. Gemeinsam mit Kinderseelsorger Pfarrer Anton Schatz spielte er die Situation nach, wie sich Willibald mit seinen Geschwistern Walburga und Wunibald von England auf den Weg nach Germanien machten. „Sie waren von Jesus begeistert und wollten auch andere von ihm begeistern“, sagte der Bischof. Doch es bedurfte einer Portion Mut, um die gefährliche Überfahrt zu wagen. Spontan lud Pfarrer Schatz einige Kinder in den Altarraum ein, um mit Willibald „im Glauben aufzubrechen“. Zum Abschluss der Andacht segnete der Bischof die mitgebrachten Kerzen. Diese werden im Morgenkreis in den Kindertageseinrichtungen an die Wallfahrt erinnern. Ein zweites Erinnerungsstück, das die Kinder mitnehmen durften, ist die Wallfahrer-Medaille, die sie über den Tag hinweg begleitet hatte.

An das Glaubensfest schloss sich für die Mädchen und Buben ein Spielenachmittag auf der Seminarwiese an. Diesen hatten die Studierenden der Maria-Ward-Fachakademie für Sozialpädagogik für sie vorbereitet. Verschiedenste Angebote sorgten dafür, dass die Kinderwallfahrt nach Eichstätt für die jungen Pilger zu einem unvergesslichen Erlebnis wurde.

Bildergalerie



Einladung von Bischof Hanke

Bischof Gregor Maria Hanke lädt zur Willibaldswoche 2019 in Eichstätt ein. mehr... | Video

Willibaldswoche

Die Willibaldswoche findet seit 2009 jährlich statt. Anlass der Begegnungs- und Wallfahrtswoche für die Gläubige der Diözese Eichstätt ist der Gedenktag des Bistumsgründers Willibald, dessen Todestag der 7. Juli 787 war.

Gedanken zum Motto

Der Ausdruck „Deine Sendung“ bezieht sich zunächst auf Jesus Christus, der gekommen ist, den Willen des Vaters zu erfüllen und den Menschen die barmherzige Liebe Gottes in Wort und Tat zu künden. Das Wort „Deine Sendung“ kann jedoch auch auf den heiligen Willibald bezogen werden. Er hat seinerzeit zum Papst gesagt: „Wohin du mich sendest, will ich ohne Zögern gehen.“ Willibald hat sich die Sendung Jesu Christi zu eigen gemacht und ist selbst zum authentischen Glaubenszeugen geworden. Das Motto der Willibaldswoche lädt weiter ein, sich der Sendung Jesu Christi, die wir in Taufe und Firmung empfangen haben, zu vergewissern und daraus unser christliches Engagement in den verschiedenen Bereichen von Kirche und Gesellschaft zu vollziehen.

Alfred Rottler, Leiter der Hauptabteilung „Pastoral“ im Bischöflichen Ordinariat Eichstätt und der „Arbeitsgruppe Willibaldswoche“

Kontakt

Bischöfliches Ordinariat Eichstätt
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