Zum Inhalt springen
20.12.2015

Angelus-Läuten im Dom zu Eichstätt

Angelus-Läuten im Eichstätter Dom. Foto: Anita Hirschbeck

Traditionell läuten morgens, mittags und abends die Glocken der christlichen Kirchen. Das dreimalige Angelus-Läuten wird in der katholischen Kirche in dieser Form ungefähr seit dem 16. Jahrhundert praktiziert. Angelehnt an das kirchliche Stundengebet strukturiert es den Alltag der Menschen und lädt diese zum Angelus-Gebet ein. Das morgendliche Gebet soll dabei besonders an die Auferstehung Jesu Christi erinnern, mittags stehen Jesu Leiden und Tod im Mittelpunkt. Abends läuten die Glocken, wenn es dämmert, daher variiert die Gebetszeit je nach Jahreszeit etwa zwischen 17 Uhr und 20 Uhr. Dann wird besonders der Menschwerdung Christi gedacht.

Angelus-Läuten im Dom zu Eichstätt