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Vorgehen in kritischen Situationen

Eine kritische Situation lässt sich nur schwer definieren. Es können konkrete Vorfälle, Vermutungen oder nur ein vager Verdacht sein. Wenn du etwas erlebst oder von etwas erfährst, was im weitesten Sinne mit sexuellen Grenzverletzungen zu tun hat, gehe folgendermaßen vor:

  • Dokumentieren
    Notiere, was geschehen oder dir aufgefallen ist.
  • Präventionstelefon 08421-50500 kontaktieren
    Wende dich an die dortigen Fachleute, auch wenn du dir nicht sicher bist, ob es notwendig ist. Dort wirst du beraten, wie du mit der Situation richtig umgehen kannst.

Wenn jemand auf dich zukommt und dir von einer Grenzverletzung berichtet, halte dich an folgende Schritte:

  • Zuhören (keine Befragung)
    Höre aufmerksam zu. Spiele nichts herunter und stelle keine Fragen. Nimm ernst, was dir erzählt wird, auch wenn es bruchstückhaft oder durcheinander erzählt wird.
  • Vertraulichkeit zusichern
    Bestätige, dass du das Gespräch vertraulich behandelst und du es mit den Fachleuten am Präventionstelefon besprichst.
  • Dokumentieren
    Schreibe dir kurz die Inhalte des Gesprächs auf.
  • Präventionstelefon 08421-50500 kontaktieren (siehe oben)

Was zu unterlassen ist

  • Stelle keine Nachforschungen an.
  • Kontaktiere auf keinen Fall den oder die Beschuldigten.
  • Kontaktiere auf keinen Fall die Eltern von betroffenen Kindern, Jugendlichen und Schutzbefohlenen.
  • Ziehe niemanden aus deinem privaten Umfeld ins Vertrauen.

Präventions-Hotline der Diözese Eichstätt: 08421/50-500

Weitere Beratungsstellen:
www.hilfeportal-missbrauch.de