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Präventionskonzept für eine Kultur der Achtsamkeit

Die  Bausteine zur Prävention von Gewalt und Grenzverletzung gegenüber Kindern, Jugendlichen und Schutzbefohlenen geben Haupt- und Ehrenamtlichen Anregungen und Hilfen für die Praxis.
"Prävention beginnt direkt bei uns selbst. Alle sind gehalten, die eigene Wahrnehmung
in diesem Bereich zu schulen und im täglichen Umgang mit Kindern, Jugendlichen und
Schutzbefohlenen achtsam zu sein: einerseits um Übergriffe zu erkennen oder zu verhindern, andererseits um zu helfen, wenn es doch dazu kommen sollte
", so Bischof Gregor Maria Hanke im Vorwort der Broschüre.

 

Opferschutz steht an oberster Stelle

Ein Kernanliegen des Konzepts:
"...Sie stehen auf der Seite der Opfer. Immer. Das Opfer und seine Bedürfnisse sind für Sie von Vorrang. Bedenken Sie, dass Opfer durch das Erlebte schwer traumatisiert sind und manchmal vor sich selbst und vorschnellen Anliegen wie dem Auftreten in der Öffentlichkeit bewahrt werden müssen. ...." 

Notfallplan: Zuhören - Dokumentieren - Telefonieren

Zuhören

  • Hören Sie dem Opfer oder der Person, die Ihnen von einer Vermutung berichtet oder einen konkreten Verdacht äußert, aufmerksam zu. Spielen Sie nichts herunter. Behandeln sie das Gespräch vertraulich, aber machen Sie deutlich, dass Sie Unterstützung holen müssen. Informieren Sie das Opfer über Ihr weiteres Vorgehen

Dokumentieren

  • In jedem Fall müssen Sie alles schriftlich und zeitnah dokumentieren, mit Zeit und Ortsangabe versehen, was Sie gehört oder gesehen haben bzw. was Ihnen berichtet wurde. Bewahren Sie diese Dokumente sorgfältig auf. 

Telefonieren

  • Wenden Sie sich sofort nach dem Gespräch mit dem Opfer bzw. den betroffenen Informanten an unsere Fachleute unter der Hotline 08421 50 500. Dort werden Sie beraten und unterstützt, welche Schritte als nächstes sinnvoll sind, welche externen Stellen informiert werden müssen und was sonst weiter getan werden muss und kann.Dazu kann auch die Information über die zeitnahe und rechtsmedizinisch fundierte Beweismittelsicherung gehören.

Präventionskonzept zum Download

 



Ansprechpartner

Gabriele Siegert
Präventionsbeauftragte und Leiterin der diözesanen Koordinationsstelle zur Prävention gegen sexualisierte Gewalt
Tel. (08421) 50-500
E-Mail: gsiegert(at)bistum-eichstaett(dot)de

Dr. Marc J. Kalisch
Stellvertretender Präventionsbeauftragter und stellvertretender Leiter der diözesanen Koordinationsstelle zur Prävention gegen sexualisierte
Gewalt
Tel. (08421) 50-202
E-Mail: mkalisch(at)bistum-eichstaett(dot)de