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75 Jahre Marienweihe des Bistums Eichstätt

1942 hatte erstmals Bischof Michael Rackl das Bistum Eichstätt dem Schutz der Gottesmutter anvertraut. Seitdem haben alle seine Nachfolger die Weihe an Maria bekräftigt.

Dekanatswallfahrt und Stadtmaiandacht der Diözese Eichstätt mit Bischof Gregor Maria Hanke in Ingolstadt:

Sonntag, 21. Mai, Ingolstadt

17.30 Uhr Rosenkranz im Klenzepark
18.00 Uhr Beginn der Wallfahrt: Prozession zum Liebfrauenmünster
19.00 Uhr Maiandacht im Münster mit Erneuerung der Marienweihe

Bischof Rackl

Im Kriegsjahr 1942 entschloss sich der damalige Bischof von Eichstätt, das Bistum unter den besonderen Schutz Marias zu stellen. In einem Hirtenwort erläuterte er: „In Zeiten der Not und Gefahr wandten sich unsere Väter vertrauensvoll an Maria. Die Siege, welche die heilige Jungfrau erstritt, bereiteten die Rückkehr besserer Zeiten vor. So soll es auch in den Stürmen der Gegenwart sein.“

Der Bischof hatte bereits im Ingolstädter Münster und in der Wallfahrtskirche Maria Brünnlein in Wemding das Bistum der Dreimal Wunderbaren Mutter empfohlen, wie er in seinem Hirtenbrief feststellte. Zum Erntedankfest 1942 verfügte er für alle Gemeinden des Bistums die feierliche Weihe an die Muttergottes. Bei festlichen Gottesdiensten sollte, so Bischof Rackl, Maria zugleich als das „größte Anliegen“ die Bitte um Frieden vorgetragen werden.

Rückblick zur Erneuerung der Marienweihe des Bistums Eichstätt 2009