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21.02.2021

Der heilige Joseph als Navigator: Hirtenwort von Bischof Hanke zur österlichen Bußzeit

Bischof Gregor Maria Hanke on der Josefskapelle Gungolding.

In der St.-Josef-Kapelle zu Gungolding hat Bischof Gregor Maria Auszüge aus dem Fastenhirtenwort als Videoansprache aufgenommen. Darin stellt er den heiligen Joseph als Navigator durch die Fastenzeit vor. Foto: Fabian Gentner (pde).

Eichstätt. (pde) – In der beginnenden Fastenzeit sollen die Gläubigen wie der heilige Joseph neu auf Gottes Ruf hören, tatkräftig anpacken und das eigene Leben neu an Gott ausrichten. In seinem Hirtenwort zur österlichen Bußzeit, das am ersten Fastensonntag, 21. Februar, in den Kirchen der Diözese verlesen wurde, stellt er den Ziehvater Jesu und Patron der Kirche als „Navigator“ für das eigene Leben dar. Ausschnitte des Hirtenwortes sind auch als Videoansprache auf den Internetseiten des Bistums Eichstätt verfügbar.

Papst Franziskus hatte am vergangenen 8. Dezember anlässlich des 150-jährigen Jubiläums der Ausrufung des heiligen Joseph zum Schutzpatron der Kirche das Jahr 2021 zum Josephsjahr erklärt. Auch wenn die Bibel sehr wenig vom heiligen Joseph berichtet, so gilt er doch als derjenige, in dessen Schutz und Fürsorge Jesus heranwachsen konnte.

Drei Grundgedanken gibt der Eichstätter Bischof den Gläubigen in seinem Hirtenwort mit: Zunächst muss Joseph erleben, dass seine Träume zerplatzen, als er erfährt, dass seine Verlobte Maria schwanger geworden ist. Zunächst will er sich von ihr trennen, doch dann entdeckt er „in den Scherben seiner Pläne eine viel größere Geschichte Gottes“. Als er dann den Ruf Gottes selbst hört, wird zu einem Menschen der Tat: Er nimmt Maria zu sich, begleitet sie auf den Weg nach Bethlehem, und geht dann mit dem neugeborenen Jesus auf die Flucht nach Ägypten. So wie der heilige Josef könne der Mensch in seinem Leben durch Hinhören auf Gott sein Leben immer wieder neu ausrichten. Wenn dieser „Aufbruch in den Willen Gottes“ sich dann als rau und hart herausstellt und eigene Pläne und Hoffnungen zunächst durchkreuzt würden, so könne Widerwille oder Angst aufsteigen. Deshalb zeige der heilige Joseph, dass die Haltung des „Horchens“ auf Gottes Willen in das „Gehorchen“ einmünden müsse, um in Gemeinschaft mit Gott leben zu können.

Das Hirtenwort des Eichstätter Bischofs ist unter www.bistum-eichstaett.de/bischof/wortlaut nachzulesen.



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