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Klöster für Frauen. Geschichte, Architektur und Nutzung mittelalterlicher Frauenklöster. Mit Fallbeispielen aus Franken. Vortrag

24. Februar 2019 Beginn: 17.00 Uhr


Was unterschied Frauenklöster von den Klöstern der Mönche? Wie wurden die individuellen geistlichen, liturgischen und wirtschaftlichen Belange von Nonnen im Raum des Klosters umgesetzt? Gab es eine „frauenspezifische“ Ordensarchitektur?
Der mit Bildmaterial reich illustrierte Vortrag veranschaulicht die bauliche Entwicklung, Struktur und Funktion mittelalterlicher Frauenklöster. Er setzt an charakteristischen Besonderheiten von Nonnenkonventen wie dem strengeren Klausurgebot oder auch dem Verbot an, Frauen zum Altardienst zuzulassen. Ferner wird gezeigt, wie Klosteranlagen die ausgesprochen vielfältigen Organisationsstrukturen architektonisch vermittelt haben. Vorgestellt werden vor allem einige hochmittelalterliche Frauenklöster aus dem fränkischen Raum. Ihre Bauform erscheint uns oft unregelmäßig und individuell, was sich jedoch fast immer aus besonderen Lebensgewohnheiten und Bedürfnisse der jeweiligen Konvente erklären lässt.

Hinweis: Vor dem Vortrag wird aus Anlass des Festes der hl. Walburga um 16.00 Uhr eine ökumenische Andacht in der Kirche St. Walburga in Heidenheim gefeiert.

Referentin:
Dr. Claudia Mohn, Esslingen am Neckar, Bauforscherin und Referatsleiterin für Spezialgebiete am Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg

Leitung:
Dr. Ludwig Brandl, Direktor des Diözesanbildungswerks
Klaus Kuhn, Dekan des evangelisch-lutherischen Dekanates Heidenheim a. Hahnenkamm

Zeit:
Sonntag, 24. Februar 2018, 17.00 Uhr

Ort:
Kapellensaal des Klosters Heidenheim, Ringstraße 1, 91719 Heidenheim

Kooperationspartner:
Zweckverband Kloster Heidenheim