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18.12.2018

Umfassende Domsanierung: Neue Aufgaben für Prälat Kühn

Eichstätt. (pde) – Der Eichstätter Bischof Gregor Maria Hanke hat Domkapitular Prälat Dr. Christoph Kühn beauftragt, die bevorstehende Sanierung des Eichstätter Doms seitens der Diözese zu begleiten. Als „Summus Custos“ („Oberster Wächter“) der Eichstätter Kathedralkirche obliegt Kühn bereits seit 2012 die Verwaltung des Domkirchengebäudes und seines Inventars. Die Gesamtsanierung soll im kommenden Jahr beginnen und wird voraussichtlich im Jahr 2022 abgeschlossen sein. Sie erfolgt in enger Zusammenarbeit mit dem Staatlichen Bauamt Ingolstadt, das die Baulast für die Raumschale trägt. Im Vorgriff auf die Sanierung ist bereits eine neue Lautsprecheranlage installiert worden.

Zugleich ist Kühn beauftragt worden, im Rahmen der Neustrukturierung der Pastoralräume nach neuen Formen der Liturgie zu suchen. Gerade wo werktags eine Eucharistiefeier nicht mehr sichergestellt werden kann, gilt es Laien, Frauen wie Männern, zur Leitung von Wortgottesdiensten zu befähigen. Ziel ist es, dass die Eucharistie auch zukünftig als Höhepunkt kirchlichen Lebens wahrgenommen und geschätzt werden kann.

Da beide Projekte ein großes inneres Engagement und viel Zeit verlangen, wird Christoph Kühn zum 31. Dezember seinen Dienst als Beauftragter für die Geistlichen Gemeinschaften des Bistums beenden. Die geistlichen Gemeinschaften werden künftig in der neuen Hauptabteilung „Jugend – Berufungspastoral – Evangelisierung“ eingebunden sein. Neuer Verantwortlicher wird ab 1. Januar Dekan Elmar Spöttle von der Wallfahrt Habsberg.

Zudem endet zum 31. Dezember Kühns Dienst als Beauftragter für die Weltkirche. Für die Angelegenheiten der Weltkirche wird ab 1. Januar kommissarisch Gerhard Rott verantwortlich sein. Rott ist bereits seit Oktober 2001 Referent für Weltkirche im Bischöflichen Ordinariat Eichstätt.