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30.12.2012

Sternsinger sammeln für Not leidende Kinder

Rund 300 Kinder und Jugendliche nahmen stellvertretend für Tausende Sternsinger im Bistum Eichstätt am Sonntag, 30. Dezember, an der diözesanen Sternsingeraussendung in Roth teil.

Sternsingerzug auf dem Weg durch der Stadt Roth

Sternsingerzug auf dem Weg durch die Stadt Roth

Eichstätt/Roth – Rund 300 Kinder und Jugendliche nahmen stellvertretend für Tausende Sternsinger im Bistum Eichstätt am Sonntag, 30. Dezember, an der diözesanen Sternsingeraussendung in Roth teil. Nach einer Einführung zum Motto der diesjährigen Sternsingeraktion „Segen bringen – Segen sein. Für Gesundheit in Tansania und weltweit“, machte sich der Sternsingerzug von der Stadthalle aus auf den Weg durch die Stadt Roth.

„So viele Könige hat der Rother Bürgermeister noch nie im Schloss Ratibor gesehen“, sagte Diözesanjugendseelsorger Jürgen Konert an der ersten Station im Schlosshof. Dort wurden die „kleinen Könige“ von Bürgermeister Ralph Edelhäußer, der selbst früher Sternsinger war, begrüßt. Nach einer weiteren Station mit Posaunenmusik an der Evangelischen Kirche, zogen die Sternsinger weiter zur Pfarrkirche Mariä Aufnahme in den Himmel, wo sie einen Wortgottesdienst mit Bischof Gregor Maria Hanke feierten.

„Die wahren Sterne in diesen Tagen nach Weihnachten sind die Sternsinger, denn sie reflektieren das Licht aus der Krippe durch ihre Hilfsbereitschaft“, sagte Bischof Hanke bei der Aussendungsfeier. „Ihr tragt Jesus in die Häuser und in die Herzen der Menschen hinein. Wir alle beten, dass euer Dienst fruchtbar sein möge.“ Höhepunkt des Wortgottesdienstes war eine eucharistische Anbetung mit der Monstranz zum Eucharistischen Kongress 2013, die vom 30. Dezember bis 5. Januar im Bistum Eichstätt zu Gast ist.

Die Sternsingeraussendung in Roth wurde vom Bischöflichen Jugendamt, dem Referat Weltkirche und dem Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) Diözesanverband Eichstätt organisiert. In den nächsten Tagen sind Sternsinger in allen Pfarreien des Bistums unterwegs und bitten um Unterstützung für Not leidende Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa. In Tansania – Schwerpunktland der Sternsingeraktion 2012/2013 – werden zum Beispiel Projekte im Gesundheitswesen und in der Wasserversorgung unterstützt. „Für nur 2,30 Euro kann dort ein imprägniertes Moskitonetz ein Menschenleben retten“, sagte Peter Förg vom Päpstlichen Kindermissionswerk. Über das Kindermissionswerk in Aachen werden 50 Prozent des im Bistum Eichstätt gesammelten Geldes für Kinderprojekte in der Partnerdiözese Poona und den beiden daraus hervorgegangenen Diözesen Nashik und Sindhudurg in Indien zur Verfügung gestellt.

Bischof Hanke und die Organisatoren der Sternsingeraktion in der Diözese Eichstätt dankten allen Sternsingern und Helfern für ihren Dienst. „Trotz Ferien macht ihr euch auf den Weg und bringt den Segen in die Häuser“, sagte Christoph Raithel, Diözesanvorstand des BDKJ. Durch das gesammelte Geld würden die Sternsinger selbst zum Segen für ihre Altersgenossen in anderen Teilen der Welt. Weitere Informationen zur Aktion unter "www.bistum-eichstaett.de/sternsinger".

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Videos: So helfen die Sternsinger