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27.04.2007

„Stellt die Familien in den Mittelpunkt!“ - Aufruf der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung zum 1. Mai

Eichstätt/Ingolstadt. (pde) - Für mehr Kindergeld und einen Umbau des Elterngeldes setzt sich die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) im Bistum Eichstätt ein. So müsse das seit zehn Jahren nicht mehr angepasste Kindergeld dringend um mindestens 30,00 Euro pro Kind erhöht werden. Die Kinderkosten, die den Eltern durch das Kindergeld zumindest teilweise ersetzt werden sollen, seien in den letzten Jahren in bestimmten Bereichen dramatisch angestiegen. „Eine Erhöhung um diesen Betrag würde auch mehr als 150.000 Familien aus der Armut herausführen“, so die KAB in ihrem Aufruf zum 1. Mai. Das Elterngeld, dessen Einführung die KAB durchaus begrüßt, müsse zu einem echten Erziehungsgehalt ausgebaut werden, damit nicht berufstätige Eltern nicht benachteiligt werden. Zudem müsse die Bezugsdauer auf mindestens drei Jahre ausgeweitet werden, um die Familien nicht zur institutionellen Erziehung ihrer Kinder außerhalb der Familie zu zwingen: „Eltern benötigen echte Wahlfreiheit!“, so die KAB. Generell sollten Familien ihr finanzielles Auskommen weitestgehend ohne Sozialhilfe erreichen können.

Wie jüngste Studien belegen, benötigen Familien insbesondere auch gemeinsam nutzbare Zeit. Der immer größere Druck auf die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu noch mehr Flexibilität mache es Familien zunehmend unmöglich, gemeinsame Familienzeit zu gestalten. Daher tritt die KAB für einen „absoluten Schutz des arbeitsfreien Sonntags“ ein und fordert den Erhalt des Ladenschlussgesetzes in seiner jetzigen Form. Denn: „Familien und die gesamte Gesellschaft benötigen Zeitanker für den Zusammenhalt ihrer Gemeinschaft.“

 



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