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28.09.2005

Stabwechsel im Caritas-Kinderdorf Marienstein - Bernardin Porstner löst Schwester Esther Mayr ab

Eichstätt. (pde) – Bernardin Porstner (55) ist der neue Leiter des Caritas-Kinderdorfes Marienstein in Eichstätt. Bei einer Festveranstaltung am Mittwoch übergab die bisherige Leiterin, Schwester Esther Mayr (65), nun auch offiziell an den Diplom-Psychologen, der bereits seit 1982 in der Eichstätter heilpädagogischen Einrichtung tätig ist und seit 1.September die Leitung übernommen hat. Seit 1992 war Porstner stellvertretender Leiter. Schwester Esther Mayr, die dem Orden der Franziskanerinnen von Maria Stern OSF Augsburg angehört, hatte aus Altersgründen um die Entpflichtung von der Gesamtleitung gebeten. Sie stand seit 1984 an der Spitze des Kinderdorfes. Sie wird weiterhin als pädagogische Fachberaterin für Wohngruppen und im therapeutischen Dienst tätig sein.

Caritasdirektor Willibald Harrer würdigte in einer Ansprache die Einsatzfreude von Schwester Esther Mayr, „die ohne Blick auf die Uhr, sprich tarifliche Arbeitszeitregelung, in einer sehr persönlichen Weise das Kinderdorf geführt“ habe. Ihre Schwesterntracht sei nicht nur ein Kleidungsstück, sondern signalisiere: „Das ist ein geistlicher Mensch, eine Person, die eine christliche Überzeugung vertritt.“ In diesem Sinne habe sie die Leitung des Caritas-Kinderdorfes nicht nur in einem äußerlich funktionalen Sinn wahrgenommen, sondern mit der Prägung des christlichen Geistes. Harrer erwähnte auch die besondere Naturliebe der Schwester, die sie pädagogisch fruchtbar gemacht habe. So habe sie den ihr anvertrauten Kindern Pflanzen und Tiere erklärt und sie zu einem verantwortungsvollen Umgang mit der Schöpfung geführt. Als Dank für ihr 21-jähriges Engagement in der Leitung des Caritas-Kinderdorfes schenkte der Caritasdirektor ihr eine geschnitzte Holzfigur „Madonna der Liebe“. Dem neuen Leiter, Bernardin Porstner wünschte Harrer Glück und Gottes Segen für sein neues Amt. Dieser habe in seinen 13 Jahren als Stellvertreter und in engagierter Arbeit den Nachweis für Leitungskompetenz erbracht. Der Caritasdirektor überreichte Porstner das Buch von Helmut Zöpfl „Ich wünsch dir eine gute Zeit“.

Das Caritas-Kinderdorf Marienstein gliedert sich in neun Kinderwohngruppen, eine Außenwohngruppe für kleinere Kinder in Dollnstein, eine Außenwohngruppe für Jugendliche in Ingolstadt, einen Integrationskindergarten, Tagesstätte, Therapie- und Beratungsbereich und eine Schule zur Erziehungshilfe. Etwa 130 Mitarbeiter, davon rund 70 Vollzeitkräfte, betreuen etwa 120 Kinder- und Jugendliche aus ganz Bayern, die zur heilpädagogischen Betreuung auch eine spezielle schulische Förderung brauchen.

 



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