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03.04.2024

Priesterweihe in Eichstätt

Die Diakone Thomas Büttel (links) und Armin Drechsler (rechts) werden am 20. April zu Priestern geweiht. Foto: Norbert Staudt/pde

Die Diakone Thomas Büttel (links) und Armin Drechsler (rechts) werden am 20. April zu Priestern geweiht. Foto: Norbert Staudt/pde

Eichstätt. (pde) – Zwei Diakonen wird der Eichstätter Bischof Gregor Maria Hanke am Samstag, 20. April, in der Eichstätter Schutzengelkirche durch Handauflegung und Gebet die Priesterweihe spenden. Die feierliche Weiheliturgie beginnt um 9.30 Uhr und wird live unter www.bistum-eichstaett.de/live übertragen. Der Eichstätter Domchor gestaltet den Gottesdienst musikalisch mit dem Gloria und dem Agnus Dei aus der Missa Brevis von Palestrina, Ubi Caritas von Duruflé und einer Vertonung von Psalm 150 von Wolfram Menschick. Die musikalische Leitung hat Domkapellmeister Manfred Faig, Domorganist Martin Bernreuther spielt zum Auszug Marcia Festiva op. 118/8 von Bossi.

Die Weihekandidaten in diesem Jahr sind Armin Drechsler (26) aus Heideck und Thomas Büttel (26) aus Bischberg bei Bamberg. Ihre erste Messe nach der Priesterweihe, die Primiz, werden die Männer in ihren Heimatorten feiern, eine Nachprimiz ist an ihrem jeweiligen derzeitigen Praktikumsort geplant.

Armin Drechsler feiert seine Primiz gleich am Tag nach der Priesterweihe, am Sonntag, 21. April, um 10 Uhr im Freien auf dem Marktplatz in Heideck. Sein Primizprediger wird Pfarrer Michael Krüger aus Walting sein. Die Nachprimiz in seiner Praktikumspfarrei ist zwei Wochen später, am Sonntag, 5. Mai, in der Pfarrkirche St. Nikolaus in Pleinfeld geplant.

Die Primiz von Thomas Büttel ist für Sonntag, 28. April vorgesehen. Sie beginnt um 9.30 Uhr in der Pfarrkirche St. Markus in Bischberg. Primizprediger ist Pfarrer Volker Sehy, Direktor des Wallfahrtsortes Maria Rosenberg im Bistum Speyer. Büttel feiert seine Nachprimiz am Sonntag, 5. Mai, um 9.30 Uhr in der Europahalle Berching.

Die Priesterweihe im Bistum Eichstätt findet immer am Samstag vor dem vierten Sonntag der Osterzeit, dem Weltgebetstag für geistliche Berufe, statt. Vor dem Empfang der Weihe absolvieren die zukünftigen Priester nach ihrem Theologiestudium einen knapp zweijährigen Pastoralkurs. Der Kurs umfasst ein Praktikum in der Pfarrei und Fortbildungseinheiten im Seminar. Während des Pastoralkurses ist dann auch die Diakonenweihe. Die ersten Wochen ihres priesterlichen Dienstes verbringen die Neupriester in der Regel an der Praktikumsstelle.

Das Sakrament der Priesterweihe

Das Priestertum in der Kirche geht auf die besondere Berufung der zwölf Jünger durch Jesus zurück. Seit der Zeit der Apostel sind Handauflegung und Gebet die wesentlichen Zeichen der Amtsübertragung. Die katholische Kirche versteht die Weihe als Sakrament, das priesterliche Vollmacht und besondere Gnadengaben vermittelt. Der Priester wird durch die Weihe befähigt, in der Person Jesu Christi zu handeln. Das wird besonders deutlich bei der Feier der Heiligen Messe und der Vergebung der Sünden im Bußsakrament.

In den kommenden Wochen stellen wir die beiden Weihekandidaten in Videoporträts vor.

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