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30.03.2010

Osternacht und Ostersonntag - Die Feier der Auferstehung Jesu Christi

Eichstätt. (pde) – Ostern ist das höchste und älteste Fest der Christenheit. Die Botschaft von der Auferstehung Jesu Christi bildet den Kern des christlichen Glaubens. „Jesu Tod war nicht ein sinnloses Ende, sondern der endgültige Anfang. In ihm hat die neue Schöpfung begonnen.“ Dies feiern die Christen an Ostern. Der Katholische Erwachsenenkatechismus ergänzt: „In der Auferweckung Jesu steht Gott zu seiner Schöpfung; er gibt dem Leben recht gegenüber dem Tod.“

Die zentrale Feier der Auferstehung Jesu ist die Osternacht. Der Gottesdienst, der zwischen dem Anbruch der Dunkelheit am Abend vor dem Osterfest und dem Morgengrauen des Ostersonntags gefeiert werden kann, beginnt mit einer Lichtfeier. Am Osterfeuer wird die große Osterkerze entzündet. Sie trägt die griechischen Buchstaben Alpha und Omega („Anfang und Ende“) – Jesus als Anfang und Ende der Welt. Die Osterkerze wird anschließend in die dunkle Kirche getragen und ihr Licht an die Kerzen der Gemeindemitglieder weitergegeben. Es folgt der Wortgottesdienst mit mehreren Lesungen. Nach der letzten Lesung wird das Gloria angestimmt, nun erklingen Glocken und Orgel wieder. In der folgenden Tauffeier erneuern die Gläubigen ihr Taufversprechen. Die Eucharistiefeier bildet den vierten Teil des Osternachtsgottesdienstes.

Im Dom zu Eichstätt beginnt die Feier der Osternacht mit Bischof Gregor Maria Hanke am 3. April um 20.30 Uhr.

Am Ostersonntag zelebriert Bischof Hanke um 9.00 Uhr den feierlichen Pontifikalgottesdienst mit Päpstlichem Segen. Weitere Eucharistiefeiern im Dom sind um 7.45 Uhr und um 11 Uhr. Um 18.00 Uhr wird im Dom eine Pontifikalvesper gefeiert.

Der Eichstätter Domchor unter Leitung von Domkapellmeister Christian Heiß wird die Ostergottesdienste im Dom musikalisch begleiten.

In der Osternacht singt der Domchor unter anderem Chorsätze von Christian Heiß, Wolfram Menschick und Randall Thompson. Zum Auszug spielt Domorganist Martin Bernreuther „Grand Choeur Dialogué“ von Eugène Gigout. Beim Festgottesdienst am Ostersonntag singt der Domchor die „Missa octo vocum“ von Hans Leo Hassler, die „Haec dies“ von Palestrina sowie Chorsätze von Christian Heiß. Als Orgelnachspiel erklingt das Volluntary D-Dur von William Boyce . Die musikalische Gestaltung der Vesper am Sonntagabend übernimmt der Männerchor der Dommusik.

Feier der Osternacht im Radio: Liveübertragung aus Ingolstadt
Live aus der Pfarrkirche St. Anton in Ingolstadt überträgt der Bayerische Rundfunk in seinem ersten Radioprogramm die Osternachtsfeier. Die Sendung beginnt am Karsamstag, den 3. April um 21.05 Uhr und dauert bis 23.00 Uhr. Zelebrant ist Pfarrer Matthias Blaha, die Predigt hält Diakon Franz Tischler. Der Kirchenchor von St. Anton singt unter der Leitung von Josef Dietl das Gloria, Sanctus und Agnus Dei aus der Krönungsmesse von Wolfgang Amadeus Mozart, „Panis vivus“ ebenfalls von Mozart, sowie „Nun jauchztet dem Herren“ von Wolfram Menschick.



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