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25.04.2018

Nacht der offenen Kirchen am 4. Mai: 77 Veranstaltungen in Eichstätt

Pfarrerin Edina Hilmes und Dompfarrer Josef Blomenhofer

Die evangelische Pfarrerin Edina Hilmes und der Eichstätter Dompfarrer Josef Blomenhofer laden zur Nacht der offenen Kirchen ein. Foto: Geraldo Hoffmann

Nacht der offenen Kirchen in der ehemaligen Johanniskirche in Eichstätt.

"Sing with me" in der ehemaligen Johanniskirche in Eichstätt. Foto: Geraldo Hoffmann

Eichstätt – Nach 2014 und 2016 laden die Eichstätter Dompfarrei und die evangelische Erlöserkirchengemeinde am Freitag, 4. Mai, wieder zu einer Nacht der offenen Kirchen ein. Von 19 Uhr bis Mitternacht stehen 17 bekannte und weniger bekannte Kirchen und Kapellen offen. „An diesem Abend können die Menschen Kirche einmal ganz anders erleben – in einem anderen Licht, in einer anderen Atmosphäre“, versichern Dompfarrer Josef Blomenhofer und die evangelische Pfarrerin Edina Hilmes.

Mehrere hundert Ehrenamtliche gestalten ein buntes Programm mit 77 kulturellen, musikalischen und spirituellen Beiträgen. Dazu gehören besondere Gottesdienste, Anbetungen, Lesungen, Konzerte, gemeinsames Singen, Kunstinstallationen, Führungen und eine Ausstellung. Zu Beginn des Veranstaltungsmarathons läuten die Glocken aller Kirchen in der Stadt. Einen musikalischen Abschluss gestalten die NL-Bläser auf dem Frauenberg.

Im Eichstätter Dom spielt Bastian Fuchs, Assistent des Domkapellmeisters, um 20 Uhr und 22 Uhr marianische Orgelmusik von Johann Sebastian Bach, Sigfrid Karg-Elert und Flor Peeters sowie freie Improvisationen zu Marienliedern. Die Schola Gregoriana des Eichstätter Doms unter der Leitung von Domkapellmeister Christian Heiß singt um 21 und 23 Uhr gregorianische Gesänge unter dem Titel “Licht auf Maria“. Bernhard Löhlein liest dazu Geschichten zum Nachdenken und Innehalten. Walter Bamberger wird mit seinen Mitarbeitern zu den einzelnen Darbietungen jeweils spezielle Lichtakzente setzen. Im Mortuarium stellt der Eichstätter Künstlerring Werke zu den Psalmen aus.

In der evangelischen Erlöserkirche erklingen um 19 Uhr feierliche Bläserklänge des Posaunenchors unter der Leitung von Katharina Reinl. Im Anschluss findet eine meditative Andacht im Stil der ökumenischen Gemeinschaft von Taizé statt. In der Schutzengelkirche treten die Stadtpfeifer, das Flöten-Ensemble Cuty-Fluty, die Blaskapelle „EI g‘spuit“ und Solisten der Musikschule Eichstätt auf. Das Organisten-Duo Christine Fath-Pscherer und Rudolf Pscherer interpretiert Werke für Orgel zu „vier Händen und Füßen“. Michael Wohner, Regens des Priesterseminars, spricht besinnliche Texte.

In der Abteikirche St. Walburg singt NovaCantica, der Gemeindechor der Eichstätter Dompfarrei, um 19 Uhr Lieder zum Thema „Friede, komm näher“. Um 22 Uhr gestaltet der Männerchor Rupertsbuch die Rottaler Bauernmesse. Zelebrant ist Dompfarrer Josef Blomenhofer. In der ehemaligen Klosterkirche Notre Dame du Sacré Coeur sind der Altmühltaler Hausgesang, der Lippertshofener Viererg‘sang und die Altmühler Saitenmusi zu hören. Gleichzeitig findet dort die Ausstellung „Stalingrad im Altmühltal. Figurenfeld und Wald“ von Franz Besendörfer statt.

Chöre, Jugendorchester und Liturgiewerkstatt des Gabrieligymnasiums sowie die Bergsängerinnen Rupertsbuch und die Brombachtaler Saitenmusi gestalten das Programm in der Peterskirche. Den Abschluss bildet das gemeinsame Singen mit Kreisheimatpfleger Dominik Harrer. Die ehemalige Johanniskirche wird zur Jugendkirche mit Lichtinstallationen, Meditationen, Gebeten, Trommeln und Gitarre. Unter dem Motto „Sing with me“ stimmt der BDKJ Dekanat Eichstätt Musik zum Mitmachen an. In der Heilig-Geist-Kirche treten der Schulchor der Mittelschule Schottenau, junge Musiker der Knabenrealschule Rebdorf und der Gruppe Siloam aus Obereichstätt sowie das Blechbläser- und Klarinettenensemble der Stadtkapelle unter der Leitung von Markus Beck auf.

In der Mariahilf-Kapelle laden Domvikar Reinhard Kürzinger und Georg Fieger die Besucher ein, dem Propheten Jona in Texten, Kunstwerken und Geräuschen nachzuspüren. In der Michaelskapelle erklingen um 19 Uhr Marienlieder mit der Reisbergmusi. Anschließend führt Kunsthistorikerin Dr. Claudia Grund durch die Michaelskapelle und den Westenfriedhof. Führungen gibt in der Nacht der offenen Kirchen auch im Priesterseminar und im Collegium Orientale.

In der KHG-Kapelle singt der Chor „mittendrin“ unter der Leitung von Regina Michl um 21 Uhr neue geistliche Lieder zum Thema Vertrauen in deutscher und englischer Sprache. Studierende der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt gestalten den Abend in der Kapelle zum Jahresthema der KHG „Du! Werde! Mensch!“ In der Gottesackerkirche geben der erblindete Priester Rainer Herteis (Wemding), die Erzieherin Elisabeth Höflmeier (Beilngries) und Diakon Dr. Anselm Blumberg (Eichstätt) jeweils ein Glaubenszeugnis aus ihrem Leben. Marina Jaciuk und Cordula Klenk tragen Texte von Migrantinnen vor, die in der Ingolstädter Schreibwerkstatt entstanden sind. Christine Bleitzhofer umrahmt die Lesung mit Schlagzeugklängen.

Ein Programm für Kinder mit und ohne Eltern bieten Schülerinnen der Maria-Ward-Fachakademie für Sozialpädagogik der Diözese Eichstätt (Residenzplatz 20) an. Die Dauer der einzelnen Veranstaltungen beträgt rund 45 Minuten, so dass der Wechsel zum nächsten Veranstaltungsort problemlos möglich ist. Getränke und Häppchen gibt es von 19 bis 23 Uhr im Dompfarrheim St. Marien/ Batzenstube (Pater-Philipp-Jeningen-Platz). Das ausführliche Programm ist unter www.nachtderkirchen-eichstaett.de abrufbar.

Quelle: Bischöfliches Dekanat Eichstätt