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24.08.2011

Mit unvergesslichen Eindrücken im Gepäck: Eichstätter zurück vom Weltjugendtag

Die Teilnehmer des Weltjugendtags aus Eichstätt kamen gestern Nacht in der Heimat an. Nach zwei Tagen Busfahrt geht der Weltjugendtag 2011 auch für sie zu Ende.

Weltjugendtag Madrid

Gottesdienst auf der Plaza del Rey bei den Tagen der Begegnung in Granada, Südspanien

Weltjugendtag Madrid

Domvikar Sebastian Bucher mit Eichstätter Jugendlichen bei der Vigilfeier in Madrid

Eichstätt/Madrid. (pde) – Singend und hüpfend kamen die Teilnehmer des Weltjugendtags aus Eichstätt gestern Nacht in der Heimat an. Nach zwei Tagen Busfahrt geht der Weltjugendtag 2011 auch für sie zu Ende. Trotz der anstrengenden Tage waren die jungen Leute in bester Stimmung und freuen sich nun auf ihr eigenes Bett und eine warme Dusche. Vor genau zwei Wochen sind die rund 120 Teilnehmer aus dem Bistum Eichstätt nach Spanien zu den Tagen der Begegnung und zum Weltjugendtag gestartet. Zurück kommen die jungen Menschen mit vielen Eindrücken, Erfahrungen und Momenten, die sie wohl nicht vergessen werden.

Zunächst ging die Fahrt über Frankreich in den Süden Spaniens ins Erzbistum Granada. In Alhama verbrachte die Gruppe die Tage der Begegnung in Gastfamilien. Neben gemeinsamen Gottesdiensten standen auch eine Stadtführung, eine Fahrt ans Meer und ein bayerisch-spanischer Abend auf dem Programm. Die Tage in Andalusien waren ein ganz besonderes Erlebnis für Maria Huber aus Ingolstadt: „Wir haben ganz viele Menschen kennengelernt und wurden ganz herzlich von den Gastfamilien aufgenommen. Das hat wahnsinnig viele Eindrücke hinterlassen.“

Während der Woche prägten Katechesen, Gottesdienste und die Begegnung mit Menschen aus aller Welt das Programm. Den Höhepunkt des Weltjugendtags bildeten die Vigilfeier und ein Gottesdienst am Wochenende zusammen mit Papst Benedikt XVI. auf dem Flugplatz Cuatro Vientos im Südosten der Stadt. Zusammen mit 1,5 Millionen Menschen wartete auch die Eichstätter Gruppe bei 39 Grad im Schatten auf den Papst.

Trotz der anstrengenden zwei Wochen, die die jungen Menschen in Spanien verbracht haben, ist die 18-jährige Simone Grill aus Röttenbach begeistert von der Fahrt und würde sofort wieder fahren: „Das war es einfach total wert, einfach schon wegen der Gemeinschaft. Man hat so viele coole Leute kennengelernt. Man hat so tolle Gespräche gehabt, das war faszinierend.“

Von dem Zusammenhalt innerhalb der Gruppe ist auch Julia Oppel aus Herrieden begeistert. Ihr haben die Tage der Begegnung besser gefallen als der Weltjugendtag in Madrid: „Ich hatte mir mehr vorgestellt, aber die Gruppe ist einfach toll. Wir sind mittlerweile eine große Familie geworden.“

Eine besondere Überraschung war für die Teilnehmer, dass Bischof Gregor Maria Hanke zur Vigilfeier am Samstagabend gemeinsam mit ihnen am Boden auf dem Feld beim Flugplatz saß: „Das hat mir sehr gut gefallen, weil ich denke, das macht nicht jeder Bischof. Er hat sich zu uns hingesetzt und mit jedem ein bisschen geredet. Er ist auch trotz des Regens geblieben und das hat mich schon beeindruckt“, erzählt Manuela Mayer aus Eichstätt.

Aber auch der Bischof ist beeindruckt – von den jungen Menschen, die er in Madrid erlebt hat. Weltjugendtag, das ist mehr als nur eine große Party, meint er: „Natürlich ist die Freude hier im Vordergrund und das darf auch so sein. Aber bei den Katechesen und den anschließenden Gruppengesprächen ging es zum Teil sehr in die Tiefe.“

Weitere Informationen und Bilder unter „www.bistum-eichstaett.de/weltjugendtag“



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