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16.04.2020

Kirche im Stufenplan der Corona-Lockerungen nicht berücksichtigt – Kritik von Bischof Hanke

Eichstätt. (pde) – Dass in dem von der Politik beschlossenen Stufenplan zur Lockerung der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie die Kirchen mit ihrem Dienst keinerlei Platz gefunden haben, ist für Bischof Gregor Maria Hanke nicht verständlich. Der Eichstätter Bischof kritisiert, dass die von Bundeskanzlerin Angela Merkel und den Ministerpräsidenten beschlossene Lockerung zwar Märkte und Geschäfte einer gewissen Größenordnung berücksichtigt, nicht aber die Kirchen und ihre pastoralen Dienste. „Auch für die Kirchen wäre eine stufenweise Wiederaufnahme der öffentlichen Gottesdienste und pastoraler Angebote naheliegend gewesen, etwa die Feier von Gottesdiensten in Kirchen mit entsprechender Fläche, in der eine Feiergestaltung möglich wäre, bei der die Gefahr der Ansteckung mit dem Covid-19-Virus vermieden werden könnte“, so Bischof Hanke weiter. Das vorliegende Ergebnis deute nicht nur auf die einseitige Berücksichtigung wirtschaftlicher Interessen hin, sondern sei auch vor dem Hintergrund der Gleichbehandlung wie auch der Wahrung religiöser Grundrechte zu hinterfragen. Bischof Hanke dankt dem Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Georg Bätzing, für seine deutliche Positionierung in dieser Frage.

 



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