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21.09.2010

Informationsabende im „Monat der Weltmission“ - Schwester Hilaria aus Indien zu Besuch im Bistum Eichstätt

Schwester Hilaria mit ihren Schützlingen in Indien

Schwester Hilaria mit ihren Schützlingen in Indien

Eichstätt. (pde) - Eine Reihe von Veranstaltungen anlässlich des Monats der Weltmission finden vom 14. bis 20. Oktober im Bistum Eichstätt statt. Zu Gast an verschiedenen Orten ist Schwester Hilaria Soundari. Die 42-jährige promovierte Sozialwissenschaftlerin ist als Assistenzprofessorin an der Gandhigram Rural University in Tamil Nadu (Indien) tätig.

„Geh und handle genauso“ lautet das Motto der diesjährigen Kampagne des Internationalen Katholischen Missionswerkes „missio“ zum Monat der Weltmission. In diesem Jahr begeht die Kirche den 100. Geburtstag der 2003 selig gesprochenen Mutter Teresa, die schon zu Lebzeiten aufgrund ihres unermüdlichen Einsatzes zugunsten der Ärmsten weit über die Grenzen Indiens hinaus als überzeugendes Vorbild der Nächstenliebe wahrgenommen wurde. Anlässlich dieses Jubiläums greift missio das Zeugnis von Mutter Teresa im Rahmen der Aktion zum Sonntag der Weltmission 2010 auf und präsentiert am Beispielland Indien das vielfältige diakonische und pastorale Engagement von Ordensfrauen.

Ähnlich wie Mutter Teresa engagieren sich auch heute viele von missio unterstützte Ordensfrauen in Indien für Menschen, die aufgrund ihrer Kaste, ihres Geschlechts, ihrer Religion oder Rasse in dem asiatischen Land diskriminiert werden. Eine dieser Ordensfrauen, Schwester Hilaria Soundari der „Congregation of the Sisters of the Cross of Chavanod“, referiert auf den Informationsabenden, die vom Referat Weltkirche des Bistums Eichstätt gemeinsam mit dem Diözesanrat der Katholiken und dem Diözesanbildungswerk veranstaltet werden.

Schwester Hilaria teilte 12 Jahre lang das Leben mit den „Scavengers“ (zu deutsch: Aasfresser) aus der Gruppe der Dalits, die teilweise in der untersten Kaste angesiedelt sind, teilweise sogar ganz aus dem Kastensystem ausgeschlossen sind. Wie der Name vermuten lässt, Leben die Scavengers davon Latrinen, oft mit bloßen Händen, zu reinigen. Mit diesen Menschen kämpfte Schwester Hilaria für ein besseres Leben. Die Kastenproblematik, Geschlechterungleichheit und die Kluft zwischen Stadt und Land beschreibt sie als ihre größten Herausforderungen.

Vom 14. bis 20. Oktober ist Schwester Hilaria im Bistum zu Besuch und wird an verschiedenen Orten von ihren Erfahrungen mit den Armen, Kranken und Benachteiligten berichten. „An ihrem Beispiel zeigt missio, wie sich Ordensschwestern in der Nachfolge Mutter Teresas im heutigen Indien für benachteiligte Menschen einsetzen“, so Domkapitular Josef Blomenhofer, Weltkirchebeauftragter im Bistum Eichstätt.

Die Veranstaltungstermine:

Donnerstag, 14. Oktober in Treuchtlingen, 19 Uhr: Gottesdienst, 20 Uhr: Info-Abend

Freitag, 15. Oktober in Pommelsbrunn, 18 Uhr: Gottesdienst, 19 Uhr: Info-Abend

Samstag, 16. Oktober in Ingolstadt, Haus der Stadtkirche (ehem. St. Moritz Pfarrheim), 18 Uhr: Gottesdienst, 19 Uhr: Info-Abend

Sonntag, 17. Oktober in Buxheim, 9 Uhr: Gottesdienst, 10.15 Uhr: Info-Programm im Rahmen des Weltladen-Jubiläums

Sonntag, 17. Oktober in Nürnberg Menschwerdung Christi, 19 Uhr: Gottesdienst, 20 Uhr: Info-Abend in Kooperation mit dem Referat Weltkirche des Erzbistums Bamberg und dem „Fenster zur Welt“

Montag, 18. Oktober in Freystadt, 19 Uhr: Gottesdienst, 20 Uhr: Info-Abend

Dienstag, 19. Oktober in Greding, 19 Uhr: Gottesdienst, 20 Uhr: Info-Abend

Mittwoch, 20. Oktober in Bechhofen, 19 Uhr: Gottesdienst, 20 Uhr: Info-Abend



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