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10.12.2009

Hoffnungssterne für JUMA - An die 400 Teilnehmer bekunden Solidarität

Solidaritätskundgebung

Ingolstadt/Gungolding, 10.12.2009 (kab). Dem Aufruf des Diözesan- und Kreisverbandes Eichstätt der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) zusammen mit der Arbeitnehmerpastoral und Betriebsseelsorge des Bistums Eichstätt, dem Kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt der Evang.-Luth. Kirche in Bayern (KDA), Regionalstelle Ingolstadt und der Aktionsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen der Evang.-Luth. Kirche in Bayern (afa), Kreis Ingolstadt-Neuburg, zu einer Solidaritätskundgebung für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und die Unternehmensführung der insolventen Firma JUMA am 9. Dezember um 19:00 Uhr am JUMA-Werksgelände in Gungolding folgten an die vierhundert Teilnehmer, unter ihnen auch Landrat Anton Knapp und zahlreiche Vertreter der Kommunalpolitik, der KAB, des Bundes der Katholischen Unternehmer und anderer Organisationen.

Mit Kerzen, Fackeln und Laternen kamen sie der Bitte der Veranstalter nach, den Kolleginnen und Kollegen ein Adventslicht als Zeichen ihrer Solidarität in die Firma zu bringen. Die Solidaritätsbotschaft der KAB überbrachte Ulrich Berber, geschäftsführender Diözesansekretär. Berber appellierte auch an die Schuldner des Unternehmens ihre Außenstände zu begleichen, an die Gläubiger, dem Unternehmen eine positive Zukunft zu ermöglichen und rief die Bevölkerung dazu auf, der Firma JUMA die Kundentreue zu halten. Er erklärte, dass die KAB-Hauptamtlichen in ihrer Eigenschaft als Betriebsseelsorger zu jeder Zeit Ansprechpartner für die Sorgen und Nöte der Mitarbeiterinnen und der Unternehmensführung seien und übergab an Inhaber Josef Schöpfel für jeden Mitarbeiter einen Weihnachtsstern.

Domvikar Michael Konecny, Leiter der Arbeitnehmerpastoral und Betriebsseelsorge im Bistum Eichstätt gab mit seinem Gebet für die JUMA-Beschäftigten einen intensiven, geistlichen Impuls: „Gott, öffne unseren Mund, damit wir nicht verstummen angesichts der Unmenschlichkeit und des Unrechts. Dann werden die Rosen in unseren Händen duften nach Zuwendung, Solidarität und Liebe, nach deinem Erbarmen.“ Konecny ermahnte auch die Verantwortlichen in Politik, Wirtschaft und vor allem der Banken, ihren Verpflichtungen nachzukommen und das Wohl der Beschäftigten über Finanzinteressen zu stellen.

Dieser Mahnung schloss sich auch Thomas Thöne, Sozialsekretär des KDA an, der in seiner Solidaritätsbotschaft für KDA und afa erklärte, der Mensch müsse unbedingt Vorrang vor dem Kapital haben. Thöne übergab an JUMA-Geschäftsführer Helwig Frank symbolisch eine große Kerze, die dem Unternehmen durch die schwierige Zeit der Insolvenz leuchten solle. Zum Abschluss der Veranstaltung bedankte sich Frank bei den Teilnehmern und appellierte an seine Mitarbeiter, an die Freunde und Kunden des Unternehmens JUMA die Treue zu halten. Er versprach alles in seiner Macht stehende zu tun, um die Zukunft des Unternehmens und damit die Arbeitsplätze zu sichern.



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