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21.12.2018

Gebetstag für verfolgte und bedrängte Christen am 26. Dezember: Kuba und Venezuela im Fokus

Eichstätt. (pde) – Am 26. Dezember begehen die Katholiken in Deutschland den Gebetstag für verfolgte und bedrängte Christen. In den Gottesdiensten am zweiten Weihnachtstag soll in diesem Jahr besonders an die Christen in Kuba und Venezuela gedacht werden, die unter Einschränkungen der Meinungs- und Religionsfreiheit leiden.

Als Termin hat die Deutsche Bischofskonferenz den zweiten Weihnachtstag für das Gebet für verfolgte Christen ausgewählt, da die Kirche an diesem Tag des heiligen Stephanus, des ersten Märtyrers des Christentums, gedenkt. In den Gottesdiensten dieses Tages soll der Verbundenheit mit Mitchristen, die Opfer von Ausgr enzung und Unterdrückung sind, vor allem in den Fürbitten Ausdruck verliehen werden. Auch sind die Gläubigen zum persönlichen Gebet für dieses Anliegen aufgerufen.

Das Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz stellt für diese Aktion ein Plakat zur Verfügung, das vor allem zum Aushang in den Schaukästen der Pfarrgemeinden bestimmt ist. Außerdem ist ein von den deutschen Bischöfen empfohlener Gebetszettel erhältlich, der in das Gesang- und Gebetbuch eingelegt werden kann. Plakat und Gebetszettel können bei der Deutschen Bischofskonferenz bestellt oder heruntergeladen werden: www.dbk-shop.de.

Der Gebetstag am 26. Dezember ist Teil der 2003 gegründeten Initiative „Solidarität mit verfolgten und bedrängten Christen“, mit der die deutschen Bischöfe in den Kirchengemeinden, aber auch in der Öffentlichkeit verstärkt auf die Diskriminierung von Christen in verschiedenen Teilen der Welt aufmerksam machen wollen. Zu der Initiative gehören eine Arbeitshilfe, die jeweils eine Schwerpunktregion in den Blick nimmt, Fürbitten, Solidaritätsreisen, Gespräche mit politisch Verantwortlichen und Besuche von Bischöfen aus bedrängten Ortskirchen.

Gebetszettel als pdf-Datei

Weitere Informationen sind auf der Initiativseite der Deutschen Bischofskonferenz „Solidarität mit verfolgten und bedrängten Christen in unserer Zeit“ verfügbar.

Die Arbeitshilfe „Solidarität mit verfolgten und bedrängten Christen in unserer Zeit. Kuba und Venezuela“ sowie der „Ökumenische Bericht zur Religionsfreiheit von Christen weltweit“ bei der Deutschen Bischofskonferenz bestellt oder als pdf-Dateien heruntergeladen werden.