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28.09.2005

Ernährung sichern – mit allen Mitteln? - Landvolk informiert über „grüne Gentechnik“

Eichstätt/Neumarkt. (pde) - Orientierungshilfe in Fragen der „grünen Gentechnik“ soll eine Veranstaltung bringen, die am Mittwoch, dem 5. Oktober, um 19.30 Uhr im Landratsamt Neumarkt stattfindet. Referenten sind der Präsident der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft, Jakob Opperer, und der Sozialwissenschaftler Dr. Rainer Koch.

Die Meinungen über „grüne Gentechnik“ gehen weit auseinander. Für die einen bringt sie nur Vorteile wie höhere Ernteerträge, größere Resistenz der Anbaupflanzen gegen Schädlinge und für die Verbraucher mehr Haltbarkeit sowie höhere Qualität. Darüber hinaus könne die grüne Gentechnik weltweit einen spürbaren Beitrag zur Überwindung des Hungerproblems leisten. Andere hingegen haben erhebliche Vorbehalte und fragen sich, ob es vertretbar ist, sich ohne ausreichende Folgeabschätzung auf die grüne Gentechnik einzulassen. Hinzu kommt, dass derzeit der größte Teil der Verbraucher gentechnisch veränderte Nahrungsmittel ablehnt. Schließlich stellt sich die Frage, ob die grüne Gentechnik und die damit verbundene Abhängigkeit von international operierenden Saatgutkonzernen für die Kleinbauern in den Entwicklungsländern nicht mehr Nachteile als Vorteile bringt.

Angesichts der vielen Fragen lädt die Katholische Landvolkbewegung des Kreises Neumarkt in Zusammenarbeit mit dem Landratsamt Neumarkt und der Regina GmbH zu dieser Veranstaltung ein. Sie ist Teil des Projektes „Gentechnik und Welternährung“ des Internationalen Landvolkdienstes der KLB Deutschlands.

 



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