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18.12.2002

Das Licht aus Betlehem als Friedensbotschafter in die Diözese Eichstätt entsandt - In der Geburtsgrotte Jesu entzündet

Eichstätt. (pde) – Seit dem dritten Adventssonntag ist das Friedenslicht aus Betlehem in der Diözese Eichstätt unterwegs. Eine Delegation der Georgspfadfinder hatte das Licht in Wien abgeholt, wohin es auf dirketen Weg von Betlehem gebracht worden war. Mehr als 15 Gruppen aus der Diözese nahmen am Sonntag in der Kapuzinerkirche in Eichstätt das Friedenslicht in Empfang, um es in ihre Gemeinden weiterzutragen.

Die Lichtfeier in Eichstätt wurde von ehrenamtlichen Georgspfadfindern gestaltet und stand unter dem Motto "Friedenspfadfinder" sein. Die schwierige Situation im Nahen Osten und das Vorbild Jesu seien Anlass genug, auch bei uns den Friedenspfaden zu folgen. Die Georgspfadfinder stellten dazu sogenannte Wegzeichen vor, die im bildlichen Sinne Suchenden auf diesem Pfad die Richtung weisen oder auf Hindernisse aufmerksam machen können.

Seit 1986 wird das Licht im Advent in der Geburtsgrotte Jesu in Betlehem entzündet und dann nach Wien gebracht. Von dort aus wird es als Symbol für Frieden und Hoffnung durch die internationalen Pfadfinderverbände in ganz Europa verteilt. Nach Deutschland wurde es am 15. Dezember in 30 Städte zu zentralen Aussendungsfeiern gebracht. In der Diözese Eichstätt beteiligen sich von Jahr zu Jahr mehr Gruppen an der Verteilung des Friedenslichtes aus Betlehm.