Zum Inhalt springen
24.07.2003

Blick über den eigenen Kirchturm hinaus in die Weltkirche - 31 ausländische Geistliche als Urlaubsvertretungen im Bistum Eichstätt

Eichstätt. (pde) – Priester aus Afrika, Südamerika, vor allem auch aus dem Nachbarland Polen werden in den kommenden Wochen in zahlreichen Gemeinden des Bistums Eichstätt die Gottesdienste feiern und seelsorgerliche Aufgaben übernehmen. 31 Geistliche aus dem Ausland sind in diesem Jahr zur Ferienzeit im Bistum Eichstätt. Neben 20 Priestern aus Polen vertreten Priester aus Belgien, Kongo, Nigeria, Peru, Rumänien, Senegal, Slowakei und Tschechien einheimische Pfarrer. Die Priester aus dem Ausland kommen in der Regel auf Grund direkter Kontakte in die Diözese: So haben einige bereits in Eichstätt studiert, manche haben persönliche Verbindungen in das Bistum und etliche der Ferienvertretungen sind bereits seit mehr als zehn Jahren jeden Sommer in der Diözese Eichstätt im Einsatz.

In der Regel teilen sich im Bistum die Pfarrer benachbarter Gemeinden ihre Urlaubszeit auf und vertreten sich gegenseitig. Ist dies nicht möglich, können sie beim Bischöflichen Generalvikariat eine Ferienvertretung anfordern. Voraussetzung für den Einsatz ausländischer Priester sind deutsche Sprachkenntnisse. Für die Zeit ihres Dienstes werden die Geistlichen zu Pfarradministratoren ernannt und haben damit die Vollmachten als Seelsorger. Sie feiern die Gottesdienste, dürfen kirchlich trauen, taufen und das Sakrament der Buße spenden, so dass auch während der Sommermonate die normale Pfarrseelsorge gewährleistet ist. Als Ferienvertretung kommen ferner die Neupriester zum Einsatz.

 



Weitere Meldungen

Die Stabsstelle Medien und Öffentlichkeitsarbeit veröffentlicht kontinuierlich aktuelle Nachrichten aus dem Bistum. Zur Übersicht.

Videos

Videos zu Themen aus dem Bistum Eichstätt. Zur Übersicht.

Audios

Audios zu Themen aus dem Bistum Eichstätt. Zur Übersicht.