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26.11.2012

BDKJ-Diözesanversammlung diskutiert „Speed-Dating“ und geistliche Verbandsleitung

Die Verbandsleitung stand auf dem Programm der BDKJ-Diözesanversammlung.

BDKJ-Diözesanversammlung

Vertreter der Jugendverbände mit Jugendseelsorgern bei der Diözesanversammlung des BDKJ im Jugendhaus Schloss Pfünz. pde-Foto: Geraldo Hoffmann

Eichstätt. (pde) – Die Suche nach neuen Mitgliedern und die geistliche Verbandsleitung durch Laien standen im Mittepunkt der Diözesanversammlung des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) am Wochenende des Christkönigssonntags im Jugendhaus Schloss Pfünz.

Beide Themen wurden bereits vor zwei Jahren von der  Katholischen Junge Gemeinde (KjG) auf die BDKJ-Agenda gesetzt. So beschäftigten sich die Mitgliedsverbände intensiv mit der Gewinnung neuer Mitglieder. Angelehnt an einem Projekt des BDKJ-Diözesanverbands Augsburg wurde das Konzept des „Speed-Dating“ entwickelt. Das durften die Delegierten aus den Dekanatsverbänden des BDKJ in Pfünz zum ersten Mal testen. Zehn Minuten Zeit hatte jeder Verband, um das zu zeigen, was ihn besonders ausmacht.

„Mit dem Antrag zur Geistlichen Verbandsleitung auf Ortsebene werden zukunftsweisende Schritte für die katholische Jugendarbeit im Bistum gegangen“, betonte BDKJ-Diözesanvorstand Christoph Raithel die Wichtigkeit des zweiten KjG-Antrags. Diözesanpräses Jürgen Konert erläuterte das entsprechende Papier, das mittlerweile auch von der Bistumsleitung abgesegnet wurde. Nach einer Schulung sollen Ehrenamtliche auf Ortsebene die geistliche Leitung von Verbänden übernehmen, eine schriftliche Beauftragung dazu erfolgt durch den Bischof. „Über die Beauftragung durch den Bischof sind wir besonders froh“, äußerte sich Ulrike Bergmeier, ebenfalls BDKJ-Diözesanvorstand, zeige sie doch die Wertschätzung gegenüber dem Engagement.

Für die geplante Diözesanjugendwallfahrt im September 2013 wurde ein Ausschuss gegründet, der zusammen mit dem Bischöflichen Jugendamt die Vorbereitung übernimmt. Geplant ist zunächst ein jährlicher Wechsel zwischen der Jugendwallfahrt und dem diözesanen Weltjugendtag. Für diesen wird in einem weiteren Ausschuss an einer neuen inhaltlichen Gestaltung gearbeitet.

Die Delegierten bestätigten Christoph Raithel (Hilpoltstein) und Präses Jürgen Konert einstimmig für zwei weitere Jahre in ihren Ämtern im BDKJ-Diözesanvorstand. Ulrike Bergmeir wurde im vergangenen Jahr für zwei Jahre gewählt. Weitere vakante Stellen im ehrenamtlichen Vorstand blieben unbesetzt. Anders bei den getrennten Konferenzen der Dekanats- und Mitgliedsverbände (DVK und MVK): Hier wurden Martina Ochsenkühn (Neumarkt) und Markus Hegewald (Eichstätt) für die DVK sowie Hannah Lehner (KLJB) für die MVK als Sprecher gewählt. Zusammen mit dem bereits vor einem Jahr gewählten Daniel Finkenzeller (KSJ) bilden sie den Ältestenrat des BDKJ-Diözesanverbandes, der den Vorstand bei seinen Beratungen begleitet und unterstützt. Auch das Auftreten des Diözesanverbandes stand auf der Tagesordnung. Beschlossen wurden eine Regionalisierung des BDKJ-Logos und eine Überarbeitung des Verbandsleitbildes.

Am Samstagabend feierten die Delegierten zusammen mit rund 150 anderen Gästen das 75-jährige Bestehen des Bischöflichen Jugendamtes im Alten Stadttheater Eichstätt. Dort wurden Martha Gottschalk, Leiterin der katholischen Jugendstelle Schneemühle, und Tom Schneider für ihren langjährigen Einsatz im Arbeitskreis Ghana mit dem silbernen Ehrenkreuz des BDKJ geehrt. Die Herbstversammlung wurde am Sonntag mit einem gemeinsamen Gottesdienst unter dem Motto „Bin ….da“ abgeschlossen. Die nächste eintägige Diözesanversammlung des BDKJ findet am 4. Mai 2013 in Neumarkt statt.



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