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30.05.2023

„Wer hoffen kann, sieht mit dem Herzen“: Bischof Hanke lädt zur Willibaldswoche ein

 Bischof Hanke

„Es entsteht etwas Neues, das uns Grund zur Hoffnung gibt“: Bischof Hanke bei der Aufnahme der Einladung zur Willibaldswoche auf der Baustelle des Eichstätter Doms. Foto: Anika Taiber-Groh/pde

Statue des hl. Willibald auf dem Eichstätter Marktplatz. Foto: Geraldo Hoffmann/pde

Eichstätt. (pde) – „Hoffnung schöpfen“: Unter diesem Motto feiert das Bistum Eichstätt vom 1. bis 9. Juli die Willibaldswoche, zu der Bischof Gregor Maria Hanke einlädt. „Der heilige Willibald war ein Mensch der Hoffnung. Lassen wir uns von ihm anstecken“, sagt der Eichstätter Bischof in einer Videobotschaft.

Für die Aufnahme der Videoeinladung wählte Bischof Hanke die Baustelle des Eichstätter Doms, in dem sich das Grab des Bistumsgründers und Diözesanheiligen Willibald befindet. Im Dom, der derzeit zur Sanierung geschlossen ist, werde bereits das Neue sichtbar, das die Besucherinnen und Besucher nach der Wiedereröffnung erwarte. „So ist es auch im Leben: Umbruch, Baustelle, und doch entsteht etwas Neues, das uns Grund zur Hoffnung gibt“, vergleicht Hanke.

„Hoffnung schöpfen, das müssen wir immer wieder einüben mit der Sehkraft unseres Herzens. Denn Hoffnung ist mehr als Optimismus. Wer hoffen kann, sieht mit dem Herzen, sieht Gottes Fußspuren im Leben, im Lächeln, im Gesicht des Mitmenschen“, sagt der Bischof. Der hoffende Mensch erkenne Gottes Spuren in den Klopfzeichen des Lebens, in den Ereignissen und besonders in der betenden Gemeinschaft der Kirche und der Pfarrgemeinde: „Gott ist gegenwärtig und ist Grund zur Hoffnung.“ Die Hoffnung habe den heiligen Willibald immer wieder angetrieben: als Pilger ins Heilige Land, dann über Konstantinopel in das Kloster Montecassino in Italien bis in die Mission in der Region von Eichstätt. „Hoffnung konnte er haben, weil er wusste, Gott ist mit ihm unterwegs. Kommen Sie nach Eichstätt an den Ort des heiligen Willibalds. Lassen Sie sich von der Hoffnung, die er bezeugte, anstecken“, lädt Bischof Hanke die Gläubigen in seinem Bistum ein.

Die Willibaldswoche wird mit einem Kinderchortag am Samstag, 1. Juli, zeitgleich zum Eichstätter Altstadtfest eröffnet. Höhepunkt ist am Sonntag, 2. Juli, das Willibaldsfest mit einem Gottesdienst auf dem Domplatz. Neu im Programm ist eine Wallfahrt der Frauen am Montag, 3. Juli. Am Donnerstag, 6. Juli, pilgern die Mitarbeitenden in der Pastoral der Diözese nach Eichstätt, die traditionelle Wallfahrt der Männer findet am Freitag, 7. Juli, statt. Zum Abschluss der Festwoche feiert Bischof Gregor Maria Hanke zwei Gottesdienste (am Samstag und Sonntag, 8. und 9. Juli) in der Eichstätter Schutzengelkirche mit den Ehejubilaren des Bistums.

Das ausführliche Programm, ein Materialpaket für die Pfarreien sowie Anmeldeformulare für die Veranstaltungen in Eichstätt sind abrufbar unter www.willibaldswoche.de.

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