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22.12.2017

Gebetstag für verfolgte und bedrängte Christen am 26. Dezember: Katholische Kirche ruft zur Solidarität mit Christen weltweit auf.

Beisetzung von Boko-Haram-Opfern in Nigeria. © KIRCHE IN NOT

Am 26. Dezember begehen die Katholiken in Deutschland den Gebetstag für verfolgte und bedrängte Christen. In den Gottesdiensten am zweiten Weihnachtstag soll besonders der Glaubensgeschwister gedacht werden, die weltweit Opfer von Ausgrenzung und Unterdrückung sind. Als Termin hat die Deutsche Bischofskonferenz den zweiten Weihnachtstag ausgewählt, da die Kirche an diesem Tag des heiligen Stephanus, des ersten Märtyrers des Christentums, gedenkt.In den Gottesdiensten dieses Tages soll der Verbundenheit mit den notleidenden Mitchristen vor allem in den Fürbitten Ausdruck verliehen werden. Auch sind die Gläubigen zum persönlichen Gebet für dieses Anliegen aufgerufen. 2017 stehen besonders die Christen in Nigeria im Fokus, die immer wieder neuen Angriffen von islamistischem Terror ausgesetzt sind.

Das Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz stellt für diese Aktion ein Plakat zur Verfügung, das vor allem zum Aushang in den Schaukästen der Pfarrgemeinden bestimmt ist. Außerdem ist ein von den deutschen Bischöfen empfohlener Gebetszettel erhältlich, der in das Gesang- und Gebetbuch eingelegt werden kann.Der Gebetstag am 26. Dezember ist Teil der 2003 gegründeten Initiative „Solidarität mit verfolgten und bedrängten Christen in unserer Zeit“, mit der die deutschen Bischöfe in den Kirchengemeinden, aber auch in der Öffentlichkeit verstärkt auf die Diskriminierung und Drangsalierung von Christen in verschiedenen Teilen der Welt aufmerksam machen wollen. Zu der Initiative gehören eine Arbeitshilfe, die jeweils eine Schwerpunktregion in den Blick nimmt, Fürbitten, Solidaritätsreisen, Gespräche mit politisch Verantwortlichen und Besuche von Bischöfen aus bedrängten Ortskirchen.

Hinweise:

Gebetszettel als pdf-Datei.

Weitere Informationen sind auf der Initiativseite der Deutschen Bischofskonferenz „Solidarität mit verfolgten und bedrängten Christen in unserer Zeit“ verfügbar.

Die Arbeitshilfe „Solidarität mit verfolgten und bedrängten Christen – Nigeria“ sowie der „Ökumenische Bericht zur Religionsfreiheit von Christen weltweit“ bei der Deutschen Bischofskonferenz bestellt oder als pdf-Dateien heruntergeladen werden.