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Kirchliche Hilfswerke

Schule auf den Philippinen. Foto: Meissner/Misereor

Rund eine halbe Milliarde Euro spenden die Katholiken Deutschlands neben ihrer Kirchensteuer für weltkirchliche Aufgaben, vor allem im Bereich der pastoralen Unterstützung für die Kirchen in der Dritten Welt und für Entwicklungshilfe.

Nach der Katastrophe des Zweiten Weltkriegs erfuhren die Deutschen, wie sehr sie die Hilfe anderer Völker benötigten und trotz historischer Schuld erhielten. Daraus entwickelten die deutschen Bischöfe in den fünfziger Jahren den Gedanken, den armen Ländern der südlichen Erdhälfte die partnerschaftliche Zusammenarbeit anzubieten, um existentielle Nöte der Menschen und soziale Ungerechtigkeiten zu mildern oder zu beseitigen. Kirchliche Entwicklungsarbeit trat so neben die traditionsreiche Unterstützung der pastoralen Arbeit in den Missionsländern in Asien, Afrika, Lateinamerika und Ozeanien.

Hilfe von Renovabis in Albanien. Foto: Sr. Mirjam Beike

Um Spenden zu sammeln und diese finanziellen Mittel entsprechend der jeweiligen Aufgabe und gemäß den Absichten der Spender einzusetzen, schuf die Deutsche Bischofskonferenz, unterstützt durch die Vertretung der Laien - das Zentralkomitee der deutschen Katholiken -, unterschiedlich strukturierte Hilfswerke. Unabhängige Prüfungen bescheinigen ihnen besonders niedrige Verwaltungskosten. Mit ihrer Arbeit verbinden die Hilfswerke die Bewusstseinsbildung unter den deutschen Katholiken für die tatkräftige Solidarität mit den Armen in der einen Welt. Heute pflegen viele Pfarreien in Deutschland direkte Partnerschaften mit Gemeinden in der Dritten Welt.

(Text: www.dbk.de)

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