

Ökumene im Bistum Eichstätt

Bilder und Eindrücke vom 2. Ökumenischen Kirchentag 2010 in München

- Wortgottesdienst im Dom mit Bischof Gregor Maria Hanke (Mitte), Stefan Ark Nitsche, Regionalbischof der evangelisch-lutherischen Kirche (rechts) und Serafim Joanta, Metropolit der Rumänischen Orthodoxen Kirche (links).
Die Ökumene-Kommission berät den Bischof in allen ökumenischen Fragen. Darüber hinaus hat sie die Aufgabe, die Ökumene in der Diözese zu fördern, ein ökumenisches Netz aufzubauen, weltkirchliche und diözesane Dokumente in die Praxis umzusetzen, ökumenische Bildungsarbeit zu unterstützen. und den überkonfessionellen Dialog zu fördern.

Einheit im Glauben ist Gottes Geschenk. Christinnen und Christen aus den verschiedenen Kirchen sind gehalten mit Jesus Christus um die Einheit zu beten (Joh 17,21ff). Zugleich sind sie gerufen zum Einsatz für die Einheit ganz im Sinne der Regel von Taizè: "Finde dich niemals ab mit dem Skandal der Spaltung unter den Christen, die alle so leicht die Nächstenliebe bekennen und doch getrennt bleiben. Habe die Leidenschaft für die Einheit des Leibes Christi."
Mit dem II Vatikanum hat sich die katholische Kirche unumkehrbar zur Ökumene verpflichtet. Dieser Auftrag hat auch im Bistum Eichstätt ökumenische Einrichtungen und Aktivitäten entstehen lassen. Sie sind aus dem Leben vieler Pfarrgemeinden nicht mehr wegzudenken, da ein beträchtlicher Teil der Diözese Diasporagebiet ist, und dort Christen aus verschiedenen Kirchen und kirchlichen Gemeinschaften leben.
(Domkapitular Alois Ehrl)
Bischof Gregor Maria Hanke: "Fünf Säulen ökumenischen Handelns"
Das Collegium Orientale in Eichstätt ist eine ökumenische Einrichtung: Es ist international und interkonfessional ausgerichtet. Studierende aller orientalischen Schwesterkirchen sind eingeladen, miteinander zu studieren, zu beten und zusammen zu leben, damit in einem offenen Miteinander die Kenntnis und das Gespür füreinander wachsen kann.


