
Vor dem Neujahrsempfang 2012 des Diözesanrats feierten der Bischof von Eichstätt Gregor Maria Hanke, Regionalbischof Stefan Ark Nitsche als Vertreter der evangelisch-lutherischen Kirche, Erzbischof und Metropolit Serafim Joanta als Vertreter der Rumänischen Orthodoxen Metropolie Deutschland sowie Superintendent Wolfgang Rieker als Vertreter der Evangelisch-Methodistischen Kirche am 14. Januar mit zahlreichen Gläubigen einen ökumenischen Gottesdienst im Dom. Regionalbischof Stefan Ark Nitsche hielt die Predigt, der Chor des Collegium Orientale gestaltete den Gottesdienst musikalisch mit.
Die Ökumene-Kommission berät den Bischof in allen ökumenischen Fragen. Darüber hinaus hat sie die Aufgabe, die Ökumene in der Diözese zu fördern, ein ökumenisches Netz aufzubauen, weltkirchliche und diözesane Dokumente in die Praxis umzusetzen, ökumenische Bildungsarbeit zu unterstützen. und den überkonfessionellen Dialog zu fördern.
Das Collegium Orientale in Eichstätt ist eine ökumenische Einrichtung: Es ist international und interkonfessional ausgerichtet. Studierende aller orientalischen Schwesterkirchen sind eingeladen, miteinander zu studieren, zu beten und zusammen zu leben, damit in einem offenen Miteinander die Kenntnis und das Gespür füreinander wachsen kann.
Bischof Gregor Maria Hanke: "Fünf Säulen ökumenischen Handelns"

Einheit im Glauben ist Gottes Geschenk. Christinnen und Christen aus den verschiedenen Kirchen sind gehalten mit Jesus Christus um die Einheit zu beten (Joh 17,21ff). Zugleich sind sie gerufen zum Einsatz für die Einheit ganz im Sinne der Regel von Taizè: "Finde dich niemals ab mit dem Skandal der Spaltung unter den Christen, die alle so leicht die Nächstenliebe bekennen und doch getrennt bleiben. Habe die Leidenschaft für die Einheit des Leibes Christi."
Mit dem II Vatikanum hat sich die katholische Kirche unumkehrbar zur Ökumene verpflichtet. Dieser Auftrag hat auch im Bistum Eichstätt ökumenische Einrichtungen und Aktivitäten entstehen lassen. Sie sind aus dem Leben vieler Pfarrgemeinden nicht mehr wegzudenken, da ein beträchtlicher Teil der Diözese Diasporagebiet ist, und dort Christen aus verschiedenen Kirchen und kirchlichen Gemeinschaften leben. (Domkapitular Alois Ehrl)

Die Erstbegehung des „Ökumenischen Pilgerwegs“ und das „Fest der Ökumene“ in Heidenheim: Bericht der KiZ | Bildergalerie.