
In der weltkirchlichen Bildungsarbeit ist der Satz "Mission ist keine Einbahnstraße" seit Jahren eine Selbstverständlichkeit. In vielen Gemeinden, Gruppen und Verbänden haben sich Kontakte zu Gemeindegruppen und Verbänden in den Ortskirchen der sog. "Dritten Welt" immer mehr von Patenschaften (paternalistische Beziehung, d.h. die Beteiligten stehen auf unterschiedlichen Ebenen) zu Partnerschaften (Beziehungen auf gleicher Ebene) entwickelt. Vielfältige Erfahrungen auf der Ebene der Gruppen, Gemeinden und Verbände wie auf Diözesanebene haben in unserem Bistum in den letzten Jahren immer mehr deutlich gemacht, dass bewusstes Leben in der Weltkirche Leben in einer Lerngemeinschaft bedeutet.
Die Diözese Eichstätt hat sich als zweites Bistum Deutschlands, nach dem Erzbistum Köln und dessen Verbindung zu Tokio, frühzeitig der Herauforderung gestellt, aktiv dieses weltkirchliche Handeln mitzugestalten.

Besonders die seit 1955 bestehende Partnerschaft zum indischen Bistum Poona hat beispielhafte Aufgaben.
In Afrika bestehen partnerschaftliche Beziehungen der Diözese Eichstätt zu den 7 Bistümern in Burundi und in Osteuropa zum Bistum Leitmeritz in der Tschechischen Republik
Erfreulicherweise haben auch viele Gruppen und Verbände, die auf Bistumsebene organisiert sind, internationale Kontakte bzw. Partnerschaften.
MELDUNGEN: WELTKIRCHE
Gebetstag für die Kirche in China – 24. Mai
Solidarisch mit behinderten Menschen im Osten Europas – Vortrag in Nürnberg
"Mission Memory Project" in den Pfarrgemeinden: missio erstellt "Missionarische Landkarte"
Große Fortschritte beim Eichstätter Partnerschaftsprojekt Bugendana
Misereor-Gast aus Paraguay beim Coffee-Stop in Eichstätt
Erzbischof aus Kamerun zu Gast in Eichstätt
Gruppe aus der Diözese Eichstätt auf dem Weg ins Partnerbistum Poona in Indien