
aus: Kirchenzeitung für das Bistum Eichstätt, Nr. 13, 26. März 2006.
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„Er schaut ganz wie der Vater aus“, sagen die Nachbarn. „Die Nase hat er von der Mutter.“ Es hat Nachwuchs gegeben. Und als die Eltern mit dem neugeborenen Baby vom Krankenhaus nach Hause kommen, gratulieren die Nachbarn. Es macht ihnen Freude, die Gesichtszüge des kleinen Thomas mit seinen Eltern zu vergleichen. Wie ähnlich er doch ausschaut!
Ganz wie der Vater. So wie die Mutter. Die Bibel sagt: Jeder Mensch ist Gott ähnlich. Jeder ist ein Ebenbild Gottes: „Lasst uns den Menschen machen als unser Abbild, uns ähnlich“ (Gen 1,26). Haben Sie daran schon gedacht, als Sie heute Früh vor dem Spiegel standen? Sie sind ein Abbild Gottes. Und Sie gefallen Gott.
In dieser Woche schlage ich Ihnen vor, auf sich selbst zu schauen. Und zwar so, wie Gott auf Sie schaut: Sie sind sein Geschöpf, Ihm ähnlich. Deshalb meint Gott es gut mit Ihnen.
Wenn Sie davon etwas wahrnehmen wollen, könnten Ihnen vielleicht die folgenden Hinweise weiterhelfen:
Die Bibel sagt: Als Gott den Menschen geschaffen hatte, fand Er ihn sehr gut (vgl. Gen 1,31). Daher dürfen Sie sich auch selbst gut finden. Denn in den Augen Gottes haben Sie einen ganz eigenen Wert. Haben Sie da nicht allen Grund, sich selbst so anzuschauen, wie Gott Sie sieht?, fragt
Ihr Michael Kleinert, Pfarrer im Exerzitienreferat