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Was geschieht bei der Feier der Firmung?

Die Firmung erfolgt im Rahmen einer Hl. Messe nach der Predigt. Die Feier der Firmung im engeren Sinn besteht dabei aus dem Taufbekenntnis der Firmlinge, dem Gebet um den Heiligen Geist, der Salbung der Firmlinge durch den Firmspender (Firmspendung) und den Fürbitten. Hierauf schließt sich die Eucharistiefeier an.

Hier findet sich ein detaillierter Plan der liturgischen Ordnung der Firmung mit den vorgesehenen Fragen, Antworten und Handlungen.

Im Ablauf der Feier der Firmung breitet der Bischof (oder der jeweilige Firmspender) zunächst die Arme über die Firmbewerber aus und erbittet mit der Gemeinde die Gaben des Heiligen Geistes für die Firmlinge.

Wenn der Bischof an den jeweiligen Firmling herantritt, wird dieser durch seinen Firmpaten vorgestellt. Dann erfolgen die zentralen Riten der Firmung: Handauflegung, Salbung und Besiegelung. Diese werden unmittelbar nacheinander vollzogen. Der Firmspender legt dem Firmling die Hand auf den Kopf, zeichnet mit geweihtem Chrisamöl ein Kreuz auf die Stirn des Firmlings und spricht dazu die deutenden Worte der Besiegelung: "(Name des Firmlings), sei besiegelt durch die Gabe Gottes, den Heiligen Geist."

Die Handauflegung ist in der Hl.Schrift eine Geste des Segnens, aber auch der Annahme und Aussendung.
Die Salbung knüpft an orientalische und biblische Traditionen an, in denen ein neuer Herrscher zunächst gesalbt wurde; gleiches gilt für die Beauftragung mit dem Amt des Priesters und des Propheten. So wird die Erwählung des Firmlings durch Gott angedeutet und damit verbunden die Bitte um Segen für sein Leben, den Gott in der Firmung zusagt. Dass die Salbung in Kreuzesform erfolgt, verweist auf Jesus Christus als die Quelle allen Lebens und Segens.

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Sakramente

Sakramente im Wandel von Zeit, Gesellschaft und Kirche

Die sieben Sakramente der katholischen Kirche stellte die Kirchenzeitung für das Bistum Eichstätt in einer siebenteiligen Reihe vor. KiZ-Serie zu den Sakramenten.

Fragen und Antworten zur Firmung
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