Zum Inhalt springen

Der Jubilar dankt

Stunde des Dankes beim Festakt im Priesterseminar Eichstätt. Foto: Heberling
Stunde des Dankes: (v. l. n. r.) Bischofsvikar Georg Härteis, Stilla Schüller, Erzbischof Simon Ntamwana, Otto Schüller und Domkapitular Christoph

Erzbischof Simon Ntamwana feierte in Eichstätt

Ein Doppeljubiläum konnte der Erzbischof der Eichstätter Partnerdiözese Gitega (Burundi), Simon Ntamwana, jetzt mit einem Gottesdienst in der Kreuzkapelle des Bischöflichen Priesterseminars Eichstätt feiern: seit 40 Jahren ist der 67-Jährige Priester und seit 25 Jahren Bischof.

Mit dem Erzbischof standen am Altar Bischofsvikar Georg Härteis, Domdekan Willibald Harrer, der Beauftragte für die Angelegenheiten der Weltkirche im Bistum, Domkapitular Christoph Kühn, und der Regens des Priesterseminars Christoph Wölfle.

In seiner Predigt dachte der Jubilar, anknüpfend an das Fest des Tages – Kathedra Petri –, über das Hirtenamt in der Kirche nach. Christus wolle „in diesen Zeiten des Sturms“ durch die Hirten den Menschen nahe sein, so Ntamwana. Er bat die anwesende Gemeinde, ihn im Gebet zu unterstützen, damit sich in seinem bischöflichen Dienst die Liebe Gottes zu den Menschen zeigen könne.

Hilfe macht Hoffnung

Beim anschließenden Empfang, begrüßte Kühn Freunde und Förderer des Partnerbischofs und würdigte dessen Dienst als Priester und Bischof. Besonders stellte er  das Bemühen des Jubilars um eine gegenseitige Befruchtung der Bistumspartnerschaft heraus.

Bischofsvikar Härteis, den Kühn als einen der Impulsgeber und langjährigen Begleiter und Unterstützer der Bistumspartnerschaft vorstellte, bot in seiner von großer Sachkenntnis und spürbar persönlicher Betroffenheit gekennzeichneten Laudatio Details aus der Biographie des Jubilars, die den meisten Anwesenden bislang nicht bekannt gewesen sein dürften.
Der so Geehrte stellte in seinen Dankesworten klar, dass er nicht feiern wolle, ohne Dank zu sagen für die stete Unterstützung seiner Arbeit durch das Bistum Eichstätt. Besonderen Dank sprach der Erzbischof dem Ehepaar Stilla und Otto Schüller aus Herrieden aus. „Ich bin heute da, um Euren Dienst anzuerkennen und zu danken für die großen Opfer, die Ihr gebracht habt, für die Hilfe Eurer ganzen Familie, die uns Hoffnung macht“, sagte der Erzbischof. Als Zeichen der Anerkennung überreichte er dem Ehepaar eine Urkunde mit der Auszeichnung „Freunde des Erzbistums Gitega“.

Im weiteren Verlauf des Abends konnte Weltkirchereferent Gerhard Rott die neuesten Informationen zum Partnerschaftsprojekt für Bugendana in Burundi – den Neubau des Pfarr- und Sozialzentrums St. Willibald und St. Walburga – geben. Ende März wird eine Eichstätter Delegation den Fortgang der Arbeiten in Augenschein nehmen.

hebe, Kirchenzeitung Nr. 9 vom 2. März 2014