Zum Inhalt springen

Sakramente - Um des Heils der Menschen willen

Sakramente sind Zeichen der liebenden Zuwendung Gottes und dennoch verbergen die Sakramente den wahren Gott auch. So sehr sie als Zeichen Symbole sind, in denen sich Gottes Liebe zeigt. Sie bleiben irdische, endliche Gefäße. Sie gewähren eine Erfahrung des Himmlischen. Sind mit ihm aber nicht identisch. Das gilt vor allem räumlich und zeitlich. Die Erfahrung des Göttlichen, die sie wirklich und wirksam schenken, bleibt begrenzt auf bestimmte Orte, an denen die Liebe Gottes gefeiert wird. Und ihre zeitliche Ausdehnung ist komprimiert auf wenige Augenblicke. Selbst die Sakramente, die Christ/innen nur einmal feiern, weil sie einen unverlierbaren Charakter einprägen, stehen vom Menschen her gesehen unter diesem Zeit- und Raumdiktat. Dieser Umstand macht es notwendig, sie im Alltag immer und immer wieder zu erinnern.

Sakramente sind wie Brunnen. Gott hat sie in der Kirche angelegt. Er verleiht ihnen Kraft durch Christus im Heiligen Geist.

Das Wasser der bedingungslosen Liebe Gottes ist zwar wie Grundwasser allüberall da. Mancherorts tritt es als Quelle an die Oberfläche. Der Mensch kann ohne große Mühe daraus trinken und sich in ihm erfrischen. Wo solche Quellen nicht gefunden werden, wo der Weg zu ihnen zu weit erscheint, kann sich der Mensch an die Brunnen halten, die an den entscheidenden Orten in der Landschaft seines Lebens angelegt sind. Wer aus ihnen Wasser erhalten will, ist eingeladen, zu kommen und sich des Brunnens zu bedienen.

Sakramente werden in der Kirche gefeiert. In der Gemeinschaft der Glaubenden. Sie sind damit hineingeborgen in das Gesamt der Vollzüge der Kirche: Liturgisch wird gefeiert, was in Tat und Wort (Diakonie, Caritas und Verkündigung) zu vollziehen ist.

Die Sakramente werden an existentiell wichtigen Punkten des Lebens gefeiert Geburt, Erwachsen – werden, Gemeinschaft (er-)leben, Streit/Versöhnung, Krankheit/Heilung, Verantwortung für und mit einem Partner bzw. einer Partnerin, Anwesenheit Gott in der Welt. Sie lassen erleben: Gerade an diesen für das Leben so wichtigen Stationen und Gegebenheiten kann sich der Mensch auf die unterstützende Anwesenheit Gottes verlassen. Z.B. steht am Übergang vom Kindsein zum Jugendalter bzw. dem Eintritt ins Erwachsenenleben die Feier des Sakramentes der Firmung. Die Feier des Sakramentes der Ehe eröffnet die gemeinsame Lebensgeschichte eines Mannes und einer Frau im Glauben.

zurück



Termine: Glaube und Leben

23. Februar 2018 - 25. Februar 2018
Wochenenden für Firm-Familien
Ort: Jugendtagungshaus Schloss Pfünz
Veranstalter: Gemeindekatechese Eichstätt
2. März 2018 - 3. März 2018
Interessentenkreis
Ort: Priesterseminar, Leonrodplatz 3, 85072 Eichstätt
Veranstalter: Berufungspastoral
9. März 2018 - 13. März 2018
Filmexerzitien, Kurs 2
Ort: Kloster St. Josef, Neumarkt
10. März 2018 09.30 Uhr
Orientierungstag für Firmpaten/-patinnen und Firmlinge
Ort: Tagungshaus Schloss Hirschberg
Veranstalter: Gemeindekatechese Schwabach
10. März 2018 09.30 Uhr
Einkehrtag in Schwabach in der Kirche "Maria, Königin des Friedens"
Ort: Schwabach in der Kirche "Maria, Königin des Friedens"
Veranstalter: Berufungspastoral
17. März 2018 09.00 Uhr
Einkehrtag der Gebetsgemeinschaft um geistliche Berufe
Ort: Priesterseminar, Leonrodplatz 3, 85072 Eichstätt
Veranstalter: Berufungspastoral
17. März 2018 09.00 Uhr
Besinnungs- und Fortbildungstag für Kommunionhelfer/-innen - ausgebucht
Ort: Tagungshaus, Schloss Hirschberg
Veranstalter: Liturgiereferat

Seite 1 von 5 12345 >>

"Valerie und der Priester"
Ein Projekt des Zentrums für Berufungspastoral der Deutschen Bischofskonferenz