"Pilgerfahrt! Die Welt da draußen mit eigenen Augen sehen!" Aufbruchstimmung und Abenteuerlust drängten den jungen Mönch Willibald zu einer jahrelangen Pilgerschaft (720-729), deren Ausgang im Ungewissen lag. Er verließ das Kloster und machte sich mit einer kleinen Gruppe auf den Weg nach Rom.
Diese Pilgerschaft um Christi willen galt als asketisches Ideal. Ziel war das Grab des Heiligen Petrus. 723 brach Willibald in das Heilige Land auf. Er wollte den Spuren Jesu folgen und die Orte aufsuchen, an denen der Herr gewirkt hat.
In hohem Alter lässt Willibald seine spannenden Erlebnisse und religiösen Erfahrungen von dieser Pilgerreise niederschreiben. Willibalds Pilgerbericht ist für uns in den nächsten Jahren Programm. Mit Bischof Gregor geht es im Sommer nach Südengland, in die Heimat des Heiligen Willibald.
Pilgerfahrten garantieren ein spirituelles Erlebnis, wenn eine Weisheit der Mönche beherzigt wird: Pilgern bedeutet innerlich unterwegs zu sein, sich nicht auszuruhen auf dem Erreichten, auszuziehen aus Abhängigkeiten und Unfreiheiten, dauernd sich zu wandeln ...
Willibald war Mönch und Pilger, und er ist uns heute ein spiritueller Lehrmeister. Seine Lebensbiographie kennenzulernen und ihn auf seiner Pilgerschaft zu begleiten, dazu lade ich Sie gerne ein.
Ihr
Reinhard Kürzinger, Domvikar
Leiter der Pilgerstelle in der Diözese Eichstätt
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Diözesan-Pilgerstelle Eichstätt
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