Umweltenzyklika

Laudato si

Zehn Jahre Enzyklika Laudato si'

Im Jahr 2025 jährt sich die Veröffentlichung der Enzyklika Laudato si’ von Papst Franziskus zum zehnten Mal. 

Dieses wegweisende Schreiben über die „Sorge für das gemeinsame Haus“ hat weltweit die Diskussion über Umweltethik, soziale Gerechtigkeit und nachhaltige Entwicklung geprägt. 

In der folgenden Beitragsreihe zeigen wir, wie das Bistum Eichstätt die Umweltentzyklika umsetzt und darüber mit anderen gesellschaftlichen Gruppen und Einrichtungen in Dialog tritt.

Beitragreihe zum Jubiläum der Umweltentzyklika

  • „Schöpfungsmesse“ im Eichstätter Dom

    Im Rahmen der Klimawoche der Bayerischen Klima-Allianz lädt das Bistum Eichstätt am Samstag, 18. Oktober, um 19 Uhr zur „Schöpfungsmesse“ in den Eichstätter Dom ein. Anschließend gibt es auf dem Domplatz eine Lichtinstallation und eine Mitmachaktion zum zehnjährigen Jubiläum der Enzyklika Laudato si’.

    Pfarrei Eichstätt, Dompfarrei, Pfarrei Eichstätt, Heilig Geist, Pfarrei Eichstätt, Heilige Familie, Pfarrei Eichstätt-Rebdorf, Pfarrei Obereichstätt

  • Schöpfungstag in Plankstetten: Achtsamkeit, Spiritualität und Naturverbundenheit

    Beim Schöpfungstag und Erntedankmarkt am Sonntag, 28. September, im Kloster Plankstetten steht das 10-jährige Jubiläum der Enzyklika „Laudato si“ im Mittelpunkt. Ein besonderer Programmpunkt ist eine Achtsamkeitswanderung, die Schöpfungsspiritualität mit den Gedanken der Tiefenökologie verbindet. Beide Ansätze bereichern sich gegenseitig.

  • Laudato si: Gegen die Gier im Garten Gottes

    Vor genau zehn Jahren veröffentlichte Papst Franziskus seine Umwelt- und Sozialenzyklika. Dieses Jubiläum möchte das Bistum Eichstätt mit einer Reihe von Veranstaltungen würdigen. Der Auftakt, an dem sich auch Bischof Gregor Maria Hanke beteiligte, erfolgte jetzt im Jugendhaus Schloss Pfünz.

  • 10 Jahre Laudato si - Interview mit der Nachhaltigkeitsreferentin Lisa Amon

    Lisa Amon, Nachhaltigkeitsreferentin des Bistums Eichstätt, weiß das Datum noch auswendig: Am 24. Mai 2015 veröffentlichte Papst Franziskus seine Enzyklika Laudato Si. Bis heute, sagt sie voller Überzeugung, sei dieses päpstliche Schreiben für sie eine große Motivation, kirchliche Umweltarbeit zu betreiben.

  • Christina Noe und Michael Kleinert. Foto: Wolfgang Bertl

    „Mit Gott und der Erde verbunden“: Wanderexerzitien im Altmühltal

    Der 14. Mai ist ein Aktionstag zur Vielfalt einer der beliebtesten Freizeitaktivitäten in Deutschland: dem Wandern. Eine besondere Form des Wanderns sind Wanderexerzitien. Was es damit auf sich hat, erklären Christina Noe und Michael Kleinert vom Exerzitienreferat der Diözese Eichstätt.

  • Streuobstwiese. Foto: Geraldo Hoffmann

    Schöpfung erhalten: Streuobstwiesen als Hotspots der Biodiversität

    Sie sind Lebensraum für Tausende Tier- und Pflanzenarten und verschönern – besonders im April und Mai – mit ihrer Blütenpracht die Landschaft: die Streuobstwiesen. Doch ihr Bestand ist gefährdet. Zum Tag des Baumes (25. April) stellen wir Initiativen zum Erhalt dieser wertvollen Lebensräume vor – auch mit kirchlicher Beteiligung.

  • Bischof Hanke: „Der Mensch ist nicht frei, die Schöpfung auszubeuten“

    Zum zehnjährigen Jubiläum der Enzyklika Laudato si’ von Papst Franziskus ruft Bischof Gregor Maria Hanke eindringlich zur Bewahrung der Schöpfung auf. In einer von der Deutschen Bischofskonferenz bereitgestellten Predigtvorlage fordert er eine Rückbesinnung auf einen nachhaltigen Lebensstil.

  • Blick vom Gelben Berg in Mittelfranken. Foto: Cordula Klenk

    Wie das Bistum Eichstätt „zehn Gebote“ aus Laudato si‘ umsetzt

    Vor einem Jahrzehnt veröffentlichte Papst Franziskus die Enzyklika Laudato si‘. Daraus leitete die Deutsche Bischofskonferenz 2018 zehn Handlungsempfehlungen mit dem Titel „Schöpfungsverantwortung als kirchlicher Auftrag“ für die Bistümer ab. Sie lesen sich wie eine Art „zehn Gebote“. Wie werden sie in der Diözese Eichstätt umgesetzt?

  • Gott in der Natur suchen und finden: Schöpfungsspiritualität in Plankstetten

    Seit drei Jahren betreiben die Diözese Eichstätt und die Benediktinermönche gemeinsam das Zentrum für Schöpfungsspiritualität (ZfS) im Kloster Plankstetten. Das neue Jahresprogramm lädt dazu ein, ökologisch zu leben – in einer Schöpfung, die den Menschen geschenkt ist und zugleich von ihnen bedroht wird.

  • Kindertagesstätte St. Vitus, Illschwang. Foto: Norbert Weis

    Immer mehr Kirchengemeinden nutzen saubere Energie

    Die Nutzung erneuerbarer Energien nimmt im Bistum Eichstätt zu. Dank eines Rahmenvertrags der bayerischen Diözesen stellen immer mehr Pfarreien auf Ökostrom um oder decken teilweise ihren Bedarf aus eigener Erzeugung. Eine Pfarrei produziert sogar mehr grüne Energie als sie verbraucht. Laudato si' hat diese Entwicklung beschleunigt.

    Pfarrei Illschwang, Pfarrei Kastl, Pfarrei Kuratie Pfaffenhofen, Pfarrei Ursensollen

  • Gemeinwohl-Ökonomie: Wirtschaften im Dienst aller

    Bereits 1972 warnte der Club of Rome vor den Folgen ungebremsten Wachstums. Die Gemeinwohl-Ökonomie, für die sich auch Papst Franziskus in der Enzyklika Laudato si' einsetzt, ist ein alternatives Wirtschaftskonzept, das Unternehmen danach bewertet, inwieweit sie dem Gemeinwohl dienen, anstatt nur den finanziellen Profit zu maximieren.

  • Abt Beda Maria Sonnenberg. Foto: Geraldo Hoffmann

    „Vergreift euch nicht am Leben“: Abt aus Plankstetten über Vegetarismus in der Bibel

    Abt Beda Maria Sonnenberg leitet das Kloster Plankstetten, das ökologischen Landbau mit eigenem Schlachthof und einer Metzgerei betreibt. Der Benediktiner verzichtet seit einigen Jahren auf den Konsum von Fleisch und Fisch, ernährt sich vegetarisch. Im Interview spricht Abt Beda über Vegetarismus in der Bibel und in der benediktinischen Tradition sowie über Schöpfungsspiritualität.