Basis unseres Handelns ist die Enzyklika „Laudato Si´ - über die Sorge für das gemeinsame Haus“. Darin betont Papst Franziskus, dass alles miteinander verbunden ist. Die aktuellen und zukünftigen Herausforderungen können nicht isoliert betrachtet werden, sondern bedürfen einem ganzheitlichen Ansatz.
Wir verstehen Nachhaltigkeit als Querschnittsthema, das alle Bereiche verbindet und darauf abzielt, interdisziplinäre Lösungen zu schaffen, die ökologische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Ziele miteinander in Einklang bringen.
Schöpfungsverantwortung ist damit kirchlicher Auftrag. Dies wurde durch die zehn Handlungsempfehlungen der Deutschen Bischofskonferenz untermauert.
Schöpfungsverantwortung ist damit kirchlicher Auftrag. Dies wurde durch die 10 Handlungsempfehlungen der Deutschen Bischofskonferenz untermauert. Das Bistum Eichstätt hat sich mit der Klimaoffensive auf den Weg gemacht, bis 2035 treibhausgasneutral zu werden.
Die Stabsstelle Schöpfung, Klima- und Umweltschutz ist die zentrale Anlaufstelle für alle Themen des Umweltengagements im Bistum Eichstätt. Ihre Arbeitsschwerpunkte liegen in der Auseinandersetzung mit gesellschafts- und umweltpolitischen Fragen in der Bildungsarbeit, in der Einführung von Umweltmanagementsystemen sowie in der Umsetzung der Klimaoffensive. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Vertiefung der Schöpfungsspiritualität.
Auf Anfrage unterstützt und berät die Stabsstelle Dienststellen des Bischöflichen Ordinariats, kirchliche Verbände und Gruppen sowie Pfarreien und alle Interessierten in allen relevanten Fragen rund um Umwelt- und Klimaschutz.
Im Oktober 2025 ist die katholische Kirche in Bayern mit ihren sieben (Erz-)Diözesen der Blühpakt-Allianz des Bayerischen Umweltministeriums beigetreten. Im Rahmen dieser Allianz wird die Diözese Eichstätt ihre umfangreichen Flächen nutzen, um aktiv Lebensräume für Insekten zu schaffen und zu fördern. Dazu zählen Gärten, Friedhöfe sowie Außenflächen von Kirchen, Pfarrheimen und Kindertageseinrichtungen, die künftig insektenfreundlich und naturnah gestaltet werden sollen.
Seit 2007 sind die bayerischen (Erz-)Bistümer – also auch die Diözese Eichstätt – Mitglieder der Bayerischen Klima-Allianz. In ihrer „Grundsatzerklärung für eine Zusammenarbeit zum Schutz des Klimas“ mit der Bayerischen Staatsregierung haben sie sich unter anderem verpflichtet,
Im Rahmen der Klima-Allianz beteiligt sich die Diözese Eichstätt an der Bayerischen Klimawoche, die jährlich im Oktober stattfindet.
Das ökumenische Netzwerk „Eine Erde“ bringt Akteurinnen und Akteure aus Kirche, Gesellschaft und Umweltbewegung zusammen, um Wissen zu teilen, Kräfte zu bündeln und konkrete Projekte voranzubringen. Es dient Kirchen, Gemeinden und Gruppen als Dachorganisation, Informationsplattform und Anlaufstelle für Vernetzung, Kampagnen sowie für die spirituelle und theologische Auseinandersetzung mit den Aufgaben unserer Zeit.
Das Projekt basiert auf der Überzeugung, dass wir nur eine Erde haben, und ruft dazu auf, sie zu schützen, zu bewahren und gerecht zu gestalten. Kirchen und ihre Akteurinnen und Akteure leisten dabei einen einzigartigen Beitrag zum gesellschaftlichen Dialog und kulturellen Lernprozess. Deshalb engagiert sich Eine Erde für Veränderung im Alltag, für politische Rahmenbedingungen und für eine Kultur der Verantwortung.
Das Netzwerk bietet Raum für Austausch, Inspiration und Kooperation. Jede und jeder, der oder die mitgestalten möchte, ist willkommen – sei es als Mitglied, durch Austausch zu Politik, Theologie und lokalen Herausforderungen, bei Veranstaltungen oder durch eine Spende.
Das KirUm Netzwerk (Ökumenisches Netzwerk Kirchliches Umweltmanagement) ist ein Vernetzungs- und Dienstleistungsangebot für Landeskirchen, Bistümer, kirchliche Einrichtungen und die Sozialwirtschaft unter dem Dach von KATE Umwelt & Entwicklung e.V., einer gemeinnützigen Beratungs- und Bildungsorganisation mit Sitz in Stuttgart.
Über 70 Kirchen, Diözesen, Freikirchen und Kirchengemeinden haben sich zusammengeschlossen, um das Kirchliche Umweltmanagement gemeinsam voranzutreiben. Mehr als 800 Kirchengemeinden und Einrichtungen in Deutschland haben bereits ein Umweltmanagementsystem implementiert oder befinden sich im Prozess.
Zu den zentralen Zielen des Netzwerks gehören die Förderung von Umwelt-, Qualitäts- und Nachhaltigkeitsmanagement, der Erfahrungsaustausch und die Vernetzung sowie die Sicherung gemeinsamer Qualitätsstandards.
Die Diözese Eichstätt gehört zu den Gründungsmitgliedern des Netzwerks und nutzt KirUm insbesondere für die Umweltmanagementprozesse des Bischöflichen Ordinariats sowie der Tagungshäuser Jugendhaus Schloss Pfünz und Schloss Hirschberg.
Die Katholischen Umweltbeauftragten (UB) verstehen sich auf Basis des christlichen Schöpfungsverständnisses als Impulsgeber, Berater und Vermittler in Diözesanleitungen, Kirchengemeinden, kirchlichen Einrichtungen, diözesanen Gremien und Verbänden sowie an den Schnittstellen zu Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft.
Zu ihren zentralen Handlungsfeldern gehören Pastoral, Klima, Energie, Mobilität und biologische Vielfalt.
Aus der Diözese Eichstätt wirkt Nachhaltigkeitsreferentin Lisa Amon im Vorstand der AGU mit. Sie steht für Anfragen zur Umweltarbeit der deutschen Bistümer gerne zur Verfügung.
Seit 2025 ist das Bistum Eichstätt ist Mitglied im ökumenischen Netzwerk „Energie und Kirche“. Ziel des Bündnisses, dem katholische Bistümer und evangelische Landeskirchen angehören, ist die Vernetzung kirchlicher Akteure, um gemeinsam Energie- und Klimaschutzprojekte voranzubringen.
Das Netzwerk und damit auch der interne Bereich dieser Plattform wenden sich ausschließlich an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Landeskirchen und Bistümer aus den Bereichen Gebäude, Energie und Klimaschutz. Es ermöglicht den direkten Austausch, das Lernen von den Erfahrungen anderer und den Zugriff auf umfangreiche kirchenspezifische Fachkompetenz in den Bereichen Energie, Wärme und Biodiversität.