Wappen 

und Wahlspruch

Lukas Böck hält einen Ausdruck des  Eichstätter Bischofswappens in den Händen.

Wappen von Bischof Christian Würtz

Das Wappen des 83. Eichstätter Bischofs besteht aus vier Feldern und wurde von Lukas Böck aus Trier gestaltet.

Im ersten Feld (oben links, heraldisch oben rechts) befindet sich auf rotem Grund ein silberner Bischofsstab. Dieses Feld zeigt das Wappen der Diözese und des ehemaligen Hochstifts Eichstätt.

Im zweiten Feld (oben rechts, heraldisch oben links) befinden sich auf blauem Grund drei silberne Salzkristalle. Sie verweisen zum einen auf die Namensherkunft des Bischofs – Stichwort „Würze“ –, zum anderen nehmen sie das biblische Bildwort vom „Salz der Erde“ auf.

Im dritten Feld (unten links, heraldisch unten rechts) befindet sich auf goldenem Grund ein rotes Balkenkreuz. Es verweist auf den zentralen Glaubensinhalt des Evangeliums: das Heil durch Tod und Auferstehung Jesu Christi. Das Balkenkreuz war ursprünglich das Steinmetzzeichen der Freiburger Münsterbauhütte und ist heute das Zeichen der Kathedrale von Freiburg. Christian Würtz war von 2019 bis zu seiner Ernennung zum Bischof von Eichstätt Weihbischof im Erzbistum Freiburg.

Im vierten Feld (unten rechts, heraldisch unten links) befindet sich auf rotem Grund ein silberner Fisch. Der Fisch ist ein frühchristliches Christuszeichen. Zugleich greift dieses Feld einen Bestandteil des Wappens des ehemaligen Benediktinerklosters Gengenbach auf. In Gengenbach im Schwarzwald wirkte Würtz als Pfarrer. Hinter dem Wappenschild steht ein Vortragekreuz.

Umrahmt wird das Wappen von einem grünen Prälatenhut. Seine sechs herabhängenden Quasten weisen den Wappenträger als Bischof aus. Unter dem Wappen steht Würtz' Wahlspruch „Adveniat regnum tuum“ (Dein Reich komme).

Wahlspruch: „Dein Reich komme“

Der Wahlspruch von Bischof Christian Würtz sind die bekannten Worte aus dem Vaterunser „Adveniat regnum tuum“ (Dein Reich komme). Der Vers stammt aus dem Matthäusevangelium (Mt 6,10) und steht dort im Kontext der Bergpredigt. Im Zusammenhang lautet der vollständige Vers: „So sollt ihr beten: Unser Vater im Himmel, geheiligt werde dein Name, dein Reich komme, dein Wille geschehe wie im Himmel, so auf der Erde.“

Würtz wählte dieses Leitwort als er 2018 Stadtdekan des Dekanats Freiburg und Dompfarrer am Freiburger Münster wurde:

Ich nahm mir vor, an meiner neuen Stelle am Aufbau des Reiches Gottes mitzuwirken. Es sollte mir nicht um mich, um meine Ideen und meine Vorstellungen gehen, sondern eben um sein Reich, das Reich Gottes. 

Als er 2019 zum Weihbischof ernannt und geweiht wurde, wählte er diesen Vers zu seinem bischöflichen Motto. „Er soll nun auch der Antrieb und die Richtschnur für mein Wirken hier in der Diözese Eichstätt sein, dass ich mit Ihnen am Aufbau des Reiches Gottes mitwirken darf, an diesem Reich der Wahrheit und des Lebens, am Reich der Heiligkeit und der Gnade, am Reich der Gerechtigkeit, der Liebe und des Friedens, wie es in einem Gebet heißt (Präfation zum Christkönigssonntag). Denn dieses Reich wächst nicht von alleine, sondern braucht unser aller Mitarbeit.“ (siehe Erste Ansprache in Eichstätt)