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01.07.2021

Willibald verbindet: Dekanate gestalten Festwoche zum Diözesanheiligen

„In Verbindung bleiben“ lautet das Motto der diesjährigen Willibaldswoche, die in den Dekanaten stattfindet. Grafik: pde

Eichstätt. (pde) – Vor zehn Jahren hat Bischof Gregor Maria Hanke die Seelsorge im Bistum Eichstätt neu strukturiert und dabei die Zahl der Dekanate von fünfzehn auch acht reduziert. Bei der diesjährigen Willibaldswoche, die vom 2. bis 11. Juli dezentral stattfindet, stehen diese acht Dekanate mit ihren Angeboten im Mittelpunkt. Während der Festwoche präsentieren sie sich unter dem Motto „In Verbindung bleiben“ auch mit je einer Videobotschaft auf der Website des Bistums.

„Das Dekanat Eichstätt ist ein Flächendekanat mit überwiegend ländlicher Struktur, vielen kleinen Pfarr- und Filialgemeinden und deren traditionell volkskirchlichen Eigenheiten“, wie Dekan Domkapitular Josef Funk sagt. Darüber hinaus sei es durch den Sitz des Bischofs und der Zentralverwaltung des Bistums geprägt. Mit dem Dom samt Grab des Bistumsgründers Willibald sowie mit dem Kloster St. Walburg und dem Grab der Heiligen Walburga stelle Eichstätt einen besonderen religiösen Magneten dar. Die 56 Pfarreien des Dekanates, in denen rund 55.600 Katholiken (Stand: 2020) ihren Hauptwohnsitz haben, sind in 14 Pastoralräume zusammengefasst.

Mit einer Fläche von etwa 828 Quadratkilometer umfasst das Dekanat Habsberg weitgehend das östliche Gebiet des Landkreises Neumarkt in der Oberpfalz. In den 26 Pfarreien, die in sechs Pfarrverbänden gruppiert sind, leben rund 23.000 Katholiken. „Das Unterwegs-Sein ist eine wesentliche Erfahrung, die sich im Dekanat Habsberg mit dem Glauben verbindet“, sagt Dekan Elmar Spöttle. Das Dekanat wolle mit seinen Angeboten die Gläubigen dazu einladen, in die Zukunft zu blicken, und dazu ermutigen „neue Wege zu gehen“.

Im mittelfränkischen Dekanat Herrieden haben etwa 25.000 Katholiken ihre kirchliche Heimat. Das Dekanat umfasst mit einer Fläche von etwa 853 Quadratkilometer weitgehend den zum Bistum Eichstätt gehörenden Teil des Landkreises Ansbach. Die 21 Pfarreien gestalten ihre seelsorglichen Angebote in sechs Pastoralräumen nach dem Motto „Gutes Zureden“, wie Dekan Peter Hauf betont. Untrennbar mit der Region verbunden ist Herriedens Ortsheiliger Deocar, der im 8. Jahrhundert lebte und bis heute verehrt wird.

„Das Bischöfliche Dekanat Ingolstadt ist gekennzeichnet durch die ‚kleine‘ Großstadt Ingolstadt, das heißt, durch kurze Laufwege und städtisches Milieu plus Umland“, beschreibt Dekan Bernhard Oswald. In den 20 Pfarreien (neun Pastoralräume) wohnen rund 58.000 Katholiken.

Mit über 65.000 Katholiken, die in den 46 Pfarreien (13 Pastoralräumen) sesshaft sind, ist das Dekanat Neumarkt in der Oberpfalz zahlenmäßig das größte der acht Dekanate des Bistums Eichstätt. „Zukunft gestalten, gemeinsame Wege gehen und Vernetzung fördern“: Das sieht Dekan Artur Wechsler als Markenzeichen seines Dekanats.

Das Dekanat Nürnberg-Südumfasst weitgehend den im Bistum Eichstätt liegenden südlichen Teil der Stadt Nürnberg, Gebiete des Landkreises Nürnberger Land und einige Orte der angrenzenden Landkreise im Regierungsbezirk Mittelfranken. Dort wohnen rund 52.000 Katholiken in den 19 Pfarreien, die in sieben Pastoralräumen zusammengefasst sind. „Das Dekanat zeichnet sich aus durch eine große Vielfalt, die Großstadt und ländliche Gebiete umfasst, in denen Menschen mit zahlreichen Religionen und Konfessionen leben“, sagt Dekan Rudolf Batzdorf.

Mit einer Fläche von etwa 935 Quadratkilometer erstreckt sich das Dekanat Roth-Schwabach weitgehend über das Gebiet des Landkreises Roth, der Stadt Schwabach und einiger angrenzender Orte Mittelfrankens. In diesem Gebiet wohnen etwa 58.000 Katholiken, die von 28 Pfarreien in zehn Pastoralräumen seelsorglich betreut werden. Dekan ist Matthäus Ottenwälder, Leiter des Pfarrverbandes Georgensgmünd-Röttenbach.

Das flächenmäßig größte Dekanat ist Weißenburg-Wemding mit etwa 1328 Quadratkilometern. Die 41 Pfarreien, in denen rund 43.000 Katholiken ihren Hauptwohnsitz haben, sind in neun Pastoralräumen strukturiert. „Unser Dekanat zeichnet sich aus durch seine weitgehend ländliche Prägung, seine kulturelle Vielfalt und einige bedeutsame Orte im Blick auf die Mission in unserer Region, wie zum Beispiel Heidenheim und Solnhofen“, sagt Dekan Konrad Bayerle.

Ausführliche Informationen zu den Dekanaten sind auf deren Websites verfügbar. Das Programm, das sie in der Willibaldswoche anbieten, sowie die jeweilige Videobotschaft zur Festwoche sind unter www.willibaldswoche.de abrufbar. Die „Videogrüße“ werden im Zeitraum vom 2. bis 11. Juli nacheinander veröffentlicht und sind auch auf der Facebook-Seite des Bistums Eichstätt zu sehen.

Willibaldswoche

Die Willibaldswoche findet seit 2009 jährlich statt. Anlass der Begegnungs- und Wallfahrtswoche für die Gläubige der Diözese Eichstätt ist der Gedenktag des Bistumsgründers Willibald, dessen Todestag der 7. Juli 787 war.

Kontakt

Bischöfliches Ordinariat Eichstätt
Hauptabteilung III: Pastorale Dienste
Walburgiberg 2,
85072 Eichstätt,
Tel. (08421) 50-601
Fax (08421) 50-609, oder 50-628
E-Mail: willibaldswoche(at)bistum-eichstaett(dot)de