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14.07.2018

„Die Spuren Christi vermehren“: Rund 600 Männer pilgerten nach Eichstätt

Wallfahrt der Männer - auf dem Weg zum Eichstätter Dom. pde-Foto: Geraldo Hoffmann

Wallfahrt der Männer - auf dem Weg zum Eichstätter Dom. pde-Foto: Geraldo Hoffmann

Eichstätt. (pde) – „Lasst euch senden vom Grab des heiligen Willibald aus, von diesem Ort des Ursprungs unseres Glaubens, damit ihr Zeugen Jesu Christi seid und seine Spuren im Alltag vermehrt“. Dazu hat Bischof Gregor Maria Hanke die rund 600 Teilnehmer der Wallfahrt der Männer am Freitag, 13. Juli, im Rahmen der Willibaldswoche aufgerufen. „Der heilige Willibald war ein Mensch, der die Spuren Christi vermehrt hat“, sagte Hanke zu Beginn des Gottesdienstes im Eichstätter Dom. Dies sei der Grund, weshalb viele Menschen an das Grab des Diözesanheiligen pilgerten.

Militärdekan Johann Meyer forderte die Gläubige in seiner Predigt auf, sich für Gerechtigkeit in Sinne des Evangeliums einzusetzen. „Jesus lädt uns ein zu einer Güte, die niemand von vornerein von seiner Solidarität ausschießt“. Auf heute übertragen könne das laut Meyer heißen: „Ladet eure moralische Verantwortung nicht beim Staat ab. Lasst euch anrühren von einer konkreten Not, die euch berührt, und versteckt euch nicht hinter einem Asylgesetz, dem Mietrecht und anderen Gesetzen“.

Neben den Pilgern und Fahnenabordnungen verschiedener Verbände begrüßte Bischof Hanke auch eine Ministrantengruppe aus seiner Heimatpfarrei Elbersroth, die ihm beim Pontifikalamt im Dom zur Seite stand. Musikalisch wurde der Gottesdienst vom Blasorchester des diözesanen Schulzentrums Rebdorf unter der Leitung von Harald Eckert gestaltet. Beim anschließenden Imbiss im Festzelt nahm sich der Bischof viel Zeit für Begegnungen und Gespräche mit den Wallfahrern. Bilder und Videos der Wallfahrt sind unter www.willibaldswoche.de abrufbar.

 



Einladung von Bischof Hanke

Bischof Gregor Maria Hanke lädt zur Willibaldswoche 2019 in Eichstätt ein. mehr... | Video

Willibaldswoche

Die Willibaldswoche findet seit 2009 jährlich statt. Anlass der Begegnungs- und Wallfahrtswoche für die Gläubige der Diözese Eichstätt ist der Gedenktag des Bistumsgründers Willibald, dessen Todestag der 7. Juli 787 war.

Gedanken zum Motto

Der Ausdruck „Deine Sendung“ bezieht sich zunächst auf Jesus Christus, der gekommen ist, den Willen des Vaters zu erfüllen und den Menschen die barmherzige Liebe Gottes in Wort und Tat zu künden. Das Wort „Deine Sendung“ kann jedoch auch auf den heiligen Willibald bezogen werden. Er hat seinerzeit zum Papst gesagt: „Wohin du mich sendest, will ich ohne Zögern gehen.“ Willibald hat sich die Sendung Jesu Christi zu eigen gemacht und ist selbst zum authentischen Glaubenszeugen geworden. Das Motto der Willibaldswoche lädt weiter ein, sich der Sendung Jesu Christi, die wir in Taufe und Firmung empfangen haben, zu vergewissern und daraus unser christliches Engagement in den verschiedenen Bereichen von Kirche und Gesellschaft zu vollziehen.

Alfred Rottler, Leiter der Hauptabteilung „Pastoral“ im Bischöflichen Ordinariat Eichstätt und der „Arbeitsgruppe Willibaldswoche“

Kontakt

Bischöfliches Ordinariat Eichstätt
Hauptabteilung III: Pastoral
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