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09.07.2017

Bischof Hanke: „Die Willibaldswoche ist nicht mehr wegzudenken“

Eine Wahlfahrtsgruppe aus Pfarreien des Bistums Eichstätt geht auf dem „Bienen-Schöpfungsweg“ an der Altmühl in Richtung Eichstätter Dom. pde-Foto: Geraldo Hoffmann

Eichstätt. (pde) – Mit der Sternwallfahrt der Dekanate und Pfarreien ist am Sonntag, 9. Juli, die diesjährige Willibaldswoche in Eichstätt zu Ende gegangen. Insgesamt 5000 Gläubigen haben während der Festwoche unter dem Motto „Aufbrechen im Glauben – Gemeinsam Kirche sein“ an Wallfahrten, Gottesdiensten und Veranstaltungen rund um den Eichstätter Bistumspatron teilgenommen.

Aufbrechen sei leicht, wenn man um Weg und Ziel wisse, sagte Bischof Gregor Maria Hanke in seiner Predigt im Eichstätter Dom. Aufbrechen im Glauben werde in der Begegnung und im Vertrauen auf andere Menschen möglich, die als Zeugen Gottes wirken. Aufbrechen im Glauben heiße nicht den alten Trott etwas besser zu gestalten. Das Motto der Willibaldswoche lade vielmehr ein, immer wieder neu nach Gottes Spuren und nach Zeugen des Glaubens Ausschau zu halten, um schließlich selbst Türöffner des Glaubens sein zu können. „Damals waren es Willibald und seine Geschwister, heute sind wir angefragt für diesen Dienst, den Weg zu zeigen und die Wirklichkeit Gottes zu eröffnen.“

Nach den Gottesdiensten nahm sich der Eichstätter Bischof an den Wallfahrtstagen viel Zeit für Gespräche mit den Pilgern. „Es ist wunderbar, dass es die Willibaldswoche als Raum der Begegnung im Glauben und der gegenseitigen Ermunterung gibt“, sagte er im Festzelt. Die Willibaldswoche sei nicht mehr wegzudenken. „Ich bin dankbar für die vielen Begegnungen, an denen ich teilnehmen durfte“.

Auch Domkapitular Alfred Rottler zeigte sich zufrieden mit der Resonanz auf die Woche, die er zusammen mit einem Team aus der Hauptabteilung Pastoral und kirchliches Leben federführend organisiert hat. „Es war eine Willibaldswoche mit großen Pilgergruppen“. So hätten zum Beispiel jeweils über 1000 Ehejubilare und Ministranten sowie über 700 Vorschulkinder teilgenommen. „Viele Menschen sind diesmal im Glauben aufgebrochen und haben ein ganz intensives Gemeinschaftserlebnis in Eichstätt erfahren. Sie haben das Motto ‚Gemeinsam Kirche sein‘ wirklich erlebt.“

Die Willibaldswoche wird seit 2009 jährlich um den Todestag des ersten Eichstätter Bischofs gefeiert. Der aus Südengland stammende Missionar Willibald starb am 7. Juli 787. Weitere Informationen und ein Rückblick auf die Willibaldswoche 2017 unter www.willibaldswoche.de.

Bildergalerie



Einladung von Bischof Hanke

Willibaldswoche

Die Willibaldswoche findet seit 2009 jährlich statt. Anlass der Begegnungs- und Wallfahrtswoche für die Gläubige der Diözese Eichstätt ist der Gedenktag des Bistumsgründers Willibald, dessen Todestag der 7. Juli 787 war.

Kontakt

Bischöfliches Ordinariat Eichstätt
Hauptabteilung III: Pastoral und kirchliches Leben
Luitpoldstr. 2,
85072 Eichstätt,
Tel. (08421) 50-601
Fax (08421) 50-609, oder 50-628
E-Mail: seelsorgeamt(at)bistum-eichstaett(dot)de