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07.06.2017

„Aufbrechen im Glauben – Gemeinsam Kirche sein“: Willibaldswoche in Eichstätt

Der heilige Willibald im Eichstätter Dom – ein Werk von Loy Hering. pde-Foto: Geraldo Hoffmann

Der heilige Willibald im Eichstätter Dom – ein Werk von Loy Hering. pde-Foto: Geraldo Hoffmann

Eichstätt. (pde) – Mit einer Wallfahrts- und Begegnungswoche gedenkt das Bistum Eichstätt seines Schutzpatrons, des heiligen Willibald, der vor 1230 Jahren verstorben ist. Bischof Gregor Maria Hanke lädt die Gläubigen ein von Samstag, 1. Juli, bis Sonntag, 9. Juli, an das Grab des Diözesanheiligen im Eichstätter Dom zu pilgern und gemeinsam den Glauben zu feiern. Ihr Kommen zugesagt haben auch zwei prominente Gäste: der Kölner Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki und ZDF-Moderator Prof. Dr. Harald Lesch von der Ludwig-Maximilians-Universität München.

Das Programm der Festwoche steht unter dem Leitwort „Aufbrechen im Glauben – Gemeinsam Kirche sein“. Gestärkt und getragen wird der Aufbruch nach den Worten von Bischof Hanke „gerade im Miteinander und Füreinander“. So wird die Willibaldswoche 2017 mit der Begegnung der Ehejubilare am Samstag, 1. Juli, eröffnet. Paare, die in diesem Jahr ihre goldene Hochzeit feiern, sind an diesem Tag Gäste der Diözese Eichstätt. Bei einem Pontifikalamt um 10 Uhr im Eichstätter Dom werden die Jubelpaare einzeln gesegnet.

Eine Gelegenheit, bewusst aus der alltäglichen Hektik und Routine auszubrechen, bietet der Abend der Stille am Montag, 3. Juli, im Eichstätter Dom. Im Mittelpunkt steht die eucharistische Anbetung unter dem Motto „Atem holen im Gebet“. Ordensmitglieder, geistliche Gemeinschaften, das Diözesane Zentrum für Berufungspastoral und das Bischöfliche Jugendamt gestalten dazu Impulse.

Neu im Programm der Willibaldswoche ist die Wallfahrt der Kindertageseinrichtungen am Dienstag, 4. Juli. Kinder und Erziehungskräfte aus den Dekanaten Eichstätt und Ingolstadt gehen von den vier Eichstätter Kitas sowie vom Bahnhof in Prozessionen zum Dom. Nach einem Wortgottesdienst um 11 Uhr gibt es einen Imbiss im Festzelt und Musik auf der Seminarwiese. Ebenfalls am Dienstag haben die Mitarbeiter des Bischöflichen Ordinariates und des Offizialates ihren eigenen Tag in der Festwoche.

Lehrkräfte aller Schularten sind zum Tag der Lehrer am Mittwoch, 5. Juli, eingeladen. Referent ist der Astrophysiker und Fernsehmoderator Prof. Dr. Harald Lesch von der Ludwig-Maximilians-Universität München. Der aus den ZDF-Sendungen „Leschs Kosmos“ und „Terra X“ bekannte Wissenschaftsjournalist hält um 16.45 Uhr in der Aula der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt einen Vortrag zum Thema Bildung. Bereits um 15 Uhr beginnt die Heilige Messe im Dom.

Am Tag der pastoralen Mitarbeiter, Donnerstag, 6. Juli, ist Rainer Maria Kardinal Woelki, Erzbischof von Köln, zu Gast in Eichstätt. Er hält um 10 Uhr einen Vortrag in der Aula der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. Um 16.30 Uhr beginnt das Pontifikalamt mit Bischof Hanke und den Priesterjubilaren im Eichstätter Dom.

Am Hochfest des heiligen Willibald, Freitag, 7. Juli, findet die traditionelle Wallfahrt der Männer statt. Das Pontifikalamt beginnt um 18 Uhr. Prediger ist der Eichstätter Diözesanpriester und Militärdekan Alfons Hutter, der bereits in Afghanistan, im Kosovo und in Mali als Militärseelsorger im Einsatz war.

Zum zweiten Mal nach 2012 gibt es einen Begegnungstag für Ministranten in der Willibaldswoche. Auf dem Programm stehen am Samstag, 8. Juli, ein Gottesdienst mit Bischof Hanke, ein Stadtspiel mit WhatsApp, eine Wette mit Fernsehmoderator Willi Weitzel und eine Party mit der Band „Kleinkunst“. Auch ein drei Meter hohes Weihrauchfass kommt zum Einsatz.

Höhepunkt und Abschluss der Willibaldswoche bildet die Sternwallfahrt der Dekanate und Pfarreien am Sonntag, 9. Juli. Die Wallfahrer treffen sich in Rebdorf und gehen anschließend in einer Prozession zum Eichstätter Dom. Dabei folgen sie entlang der Altmühl dem „Bienen-Schöpfungsweg“, der in der Willibaldswoche 2016 eingeweiht wurde. Das Pontifikalamt mit Bischof Gregor Maria Hanke beginnt um 10.30 Uhr im Dom.

Die Willibaldswoche findet seit 2009 jährlich statt. Anlass der Begegnungs- und Wallfahrtswoche für die Gläubigen der Diözese Eichstätt ist der Gedenktag des Bistumsgründers Willibald, dessen Todestag der 7. Juli 787 war. „Der heilige Willibald ist als Pilger immer wieder aufgebrochen. Er ist uns Vorbild und Impulsgeber im Aufbrechen und gemeinsam Kirche sein“, sagt Bischof Hanke. Nach den Gottesdiensten im Dom, die für alle Interessierte offen sind, nimmt sich der Eichstätter Bischof viel Zeit für Gespräche mit den Pilgern. Zur Teilnahme an einzelnen Veranstaltungen sowie zur Organisation der Verpflegung ist eine Anmeldung erforderlich. Weitere Informationen unter www.willibaldswoche.de.



Einladung von Bischof Hanke

Bischof Gregor Maria Hanke lädt zur Willibaldswoche 2019 in Eichstätt ein. mehr... | Video

Willibaldswoche

Die Willibaldswoche findet seit 2009 jährlich statt. Anlass der Begegnungs- und Wallfahrtswoche für die Gläubige der Diözese Eichstätt ist der Gedenktag des Bistumsgründers Willibald, dessen Todestag der 7. Juli 787 war.

Gedanken zum Motto

Der Ausdruck „Deine Sendung“ bezieht sich zunächst auf Jesus Christus, der gekommen ist, den Willen des Vaters zu erfüllen und den Menschen die barmherzige Liebe Gottes in Wort und Tat zu künden. Das Wort „Deine Sendung“ kann jedoch auch auf den heiligen Willibald bezogen werden. Er hat seinerzeit zum Papst gesagt: „Wohin du mich sendest, will ich ohne Zögern gehen.“ Willibald hat sich die Sendung Jesu Christi zu eigen gemacht und ist selbst zum authentischen Glaubenszeugen geworden. Das Motto der Willibaldswoche lädt weiter ein, sich der Sendung Jesu Christi, die wir in Taufe und Firmung empfangen haben, zu vergewissern und daraus unser christliches Engagement in den verschiedenen Bereichen von Kirche und Gesellschaft zu vollziehen.

Alfred Rottler, Leiter der Hauptabteilung „Pastoral“ im Bischöflichen Ordinariat Eichstätt und der „Arbeitsgruppe Willibaldswoche“

Kontakt

Bischöfliches Ordinariat Eichstätt
Hauptabteilung III: Pastoral
Luitpoldstr. 2,
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Tel. (08421) 50-601
Fax (08421) 50-609, oder 50-628
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