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30.09.2020

Monat der Weltmission: Online-Veranstaltungen statt Gäste aus Afrika – Vortrag über Friedensmission in Mali

Eichstätt. (pde) – Zu Online-Gesprächen mit Menschen aus Westafrika und einem Vortrag über die Friedensmission in Mali lädt das Referat Weltkirche der Diözese Eichstätt zusammen mit dem katholischen Hilfswerk missio München im Weltmissionsmonat Oktober ein.

Markt im Stadtzentrum von Kayes, Mali. pde-Foto: Jörg Böthling/missio München

Aufgrund der Coronapandemie fällt der ursprünglich geplante Besuch eines Gastes aus Mali bzw. Burkina Faso im Bistum aus.

Bei einer Präsenzveranstaltung am Dienstag, 6. Oktober, um 19 Uhr im Canisiuskonvikt Ingolstadt (Bergbräustr. 1) berichtet Oberstleutnant Christian Wilhelm über die Friedensmission der Bundeswehr in Mali. Wilhelm war selbst mit der Bundeswehr im Auftrag der Vereinten Nationen in dem westafrikanischen Land tätig. Islamistische Terrorgruppen bedrohen dort die Bevölkerung und sorgen für Unruhe. Mit schwerem Gerät und über 1.000 Soldaten versucht die deutsche Bundeswehr, ihren Teil zur Friedensmission MINUSMA beizutragen. „Frieden schaffen mit Waffen – kann das gehen?“ Mit dieser Frage befasst sich der Vortrag, der von der Katholischen Erwachsenenbildung Ingolstadt zusammen mit dem Referat Weltkirche und missio München veranstaltet wird.

Internet-Gespräche mit Westafrika

Frieden ist das Thema des diesjährigen Monats der Weltmission. Im Fokus steht dabei die Region Westafrika. Gelegenheit, trotz Corona mit Menschen vor Ort ins Gespräch zu kommen, bieten verschiedene „Online-Talks“, die missio München organisiert (Anmeldung unter www.missio.com/anmeldung). Zwei virtuelle Diskussionen gibt es am Donnerstag, 15. Oktober, um 10 Uhr zum Thema „Dem Terror zum Trotz“ mit Francois Paul Ramdé, Leiter der christlich-muslimischen Friedensinitiative UFC in Burkina Faso, und um 19 Uhr über „Brücken bauen zwischen Islam und Christentum“ mit Marie-Thérèse Djibo, Verantwortliche für den interreligiösen Dialog der Erzdiözese Niamey, Niger.

Um „Mali nach dem Putsch – Deutsches Engagement für Frieden und Entwicklung“ geht es bei einer Diskussion am Montag, 19. Oktober, um 16 Uhr bei der Hanns-Seidel-Stiftung, München, mit Bischof Jonas Dembélé, Mali, Oberstleutnant Christian Wilhelm und dem Landtagsabgeordneten Klaus Steiner. Die Teilnahme ist persönlich und digital möglich.

Ein weiteres Online-Gespräch ist für Mittwoch, 21. Oktober, um 10 Uhr geplant. „Niger – Nichts geht ohne Frauen“ heißt das Thema der Diskussion mit Schwester Marie Catherine Kingbo, Gründerin einer Schule für Mädchen, und Bischof Ambroise Ouédraogo aus Maradi.

Online spenden

Höhepunkt der missio-Aktion ist der Weltmissionssonntag am 25. Oktober unter dem Motto „Selig, die Frieden stiften – Solidarisch für Frieden und Zusammenhalt“. Besonders an diesem Tag sind die Katholiken aufgerufen, mit Spenden ein Zeichen der Solidarität zu setzen, um Menschen in Afrika, Asien und Ozeanien zu unterstützen. „Gerade in diesen Zeiten der weltweiten Coronapandemie ist es wichtiger denn je, die Länder der Einen Welt in den Blick zu nehmen, die Menschen dort nicht zu vergessen und sich mit ihnen solidarisch zu zeigen“, betont der Präsident von missio München, Monsignore Wolfgang Huber.

Spenden können bereits jetzt getätigt werden – online unter www.missio.com oder per Banküberweisung an Liga Bank IBAN DE96 7509 0300 0800 0800 04, BIC GENODEF1M05.

Weitere Informationen zum Monat der Weltmission unter www.bistum-eichstaett.de/weltkirche.