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Chronik

Wer war der hl. Benedikt - und wie sahen seine Klöster aus? Heidenheimer Abendvorträge zur Klosterkultur

3. April 2019 Beginn: 19.30 Uhr


Benedikt von Nursia (*um 480, †547) hat als „Vater des abendländischen Mönchtums“ weltweiten Ruhm erlangt. An der Schwelle zwischen Spätantike und Frühmittelalter erprobte er als junger Mann neue Formen religiösen Lebens. Er zog als Einsiedler in eine Höhle, scharte Anhänger um sich, wäre aufgrund seiner Strenge fast vergiftet worden, und gründete schließlich um 529 die Abtei Monte Cassino. Dort schrieb er seine berühmte Regula S. Benedicti, die bis heute Lebensgrundlage für alle benediktinisch geprägten Nonnen und Mönche ist.
Der Vortrag lädt zu einer Zeitreise in die klösterliche Welt des 6. bis 9. Jahrhunderts ein. Er begibt sich auf Suche nach Lebensspuren des hl. Benedikt. Skizziert wird Benedikts legendäres Leben, wie es sich mit der von Papst Gregor dem Großen geschriebenen  Heiligenvita fassen lässt. Vor allem aber wird Benedikts Idee des Klosterwesens beleuchtet. Wie sahen der klösterliche Alltag und die Klöster aus? Nach welchen Regeln wurde zusammengelebt? Welche Bestimmungen zu Nahrung, Kleidung und Klosterbauten gab es? Und warum konnten die Benediktinerklöster schließlich einen unangefochtenen Siegeszug im Europa des 9. Jahrhunderts verbuchen?

Referentin:
Dr. Anne Müller, Eichstätt

Leitung:
Dr. Ludwig Brandl, Direktor des Diözesanbildungswerks
Klaus Kuhn, Dekan des evangelisch-lutherischen Dekanates Heidenheim a. Hahnenkamm

Zeit:
Mittwoch, 03. April 2019, 19.30 Uhr

Ort:
Kapellensaal des Klosters Heidenheim, Ringstraße 1, 91719 Heidenheim

Kooperationspartner:
Zweckverband Kloster Heidenheim