Zum Inhalt springen

Chronik

Damit der Mensch in Würde sterben darf! Seminar

7. Oktober 2016 Beginn: 14.30 Uhr


Im Leben wie im Sterben kommt jedem Menschen eine unaufgebbare Würde zu. Doch worin besteht diese Würde? Wie ist es zu gewährleisten, dass diese Würde gerade beim Sterben gewahrt wird – besonders in einem Hospiz oder Krankenhaus, wenn Ehrenamtliche als „Fremde“ die Betreuung mit übernehmen? Wie wünschen Betroffene zu sterben? Durch die Erfahrung in der Hospizarbeit nähern sich der Ingolstädter Psychologe Nikolai Beck und der Theologe Helmut Reuter aus unterschiedlicher Perspektive diesem Thema.

Nikolai Beck geht auf die Bedeutung der Gesprächsführung in schwierigen Situationen und auf die Grundbedürfnisse der Patienten ein. Wie können Gefühle der Einsamkeit und des Alleingelassenseins vermieden werden und was müssen Pflegende und Betreuende aufgrund der Würde des Menschen akzeptieren?

Was gibt den Pflegenden und Betreuenden Halt, damit sie den Schwerkranken und Sterbenden erfahren lassen können, dass sie sich gehalten fühlen und als Gesegnete gehen dürfen, die viel Gutes in ihrem Leben getan haben? Diese Frage stellt Helmut Reuter in den Mittelpunkt seiner Ausführungen.

Besondere Zielgruppen:
Ehrenamtliche Hospizhelferinnen und -helfer, Pflegende in Familien mit Schwerkranken

Referenten:
Nikolai Beck, Psychologe, M.Sc., Ingolstadt
Helmut Reuter, Dipl.-Theol., Ingolstadt

Leitung:
Dr. Ludwig Brandl, Direktor des Diözesanbildungswerks

Zeit:
Freitag, 07. Oktober 2016, 14.30 Uhr bis 18.00 Uhr

Ort:
Kloster Plankstetten, Haus St. Gregor, Klosterplatz 1, 92334 Plankstetten

Kursgebühr:
20,– € (Tagungsgebühr incl. Kaffee und Abendessen)

Anmeldung bis:
29. September 2016

Die Teilnehmerzahl ist auf 30 Personen begrenzt.

Kooperationspartner:
Hospizvereine aus dem Bereich der Diözese Eichstätt
und Hospizdienst des Malteser Hilfsdienstes der Diözese Eichstätt