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23.05.2019

„Zur Ehe berufen“ – Neues Forschungsprojekt zur Ehevorbereitung

Der Leiter der Hauptabteilung Pastoral und kirchliches Leben im Bischöflichen Ordinariat Eichstätt, Domkapitular Alfred Rottler, bei der Auftaktveranstaltung des Forschungsprojektes.

Der Leiter der Hauptabteilung Pastoral und kirchliches Leben im Bischöflichen Ordinariat Eichstätt, Domkapitular Alfred Rottler (links), bei der Auftaktveranstaltung des Forschungsprojektes. Foto: Archiv Bistum Regensburg.

Eichstätt/Regensburg. (pde) – Das Bistum Eichstätt beteiligt sich an einem Forschungsprojekt zur Ehevorbereitung. Die groß angelegte Untersuchung trägt den Titel „Zur Ehe berufen“ und wird vom Lehrstuhl für Moraltheologie an der Universität Regensburg in Kooperation mit dem Zentralinstitut für Ehe und Familie in der Gesellschaft (ZFG) der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt durchgeführt. Initiiert wurde das Forschungsprojekt von den Bischöfen der Diözesen Regensburg, Passau und Eichstätt. Bei einer „Kick-Off-Veranstaltung“ an der Universität Regensburg waren Priester und Kursleiter und -leiterinnen der Ehevorbereitung eingeladen, um erste Impulse aus der konkreten pastoralen Erfahrung zu geben.

In der Studie soll die Zufriedenheit der Kursleitenden und Teilnehmenden mit den aktuellen Formen der Ehevorbereitung empirisch untersucht werden. Im Idealfall soll es möglich sein, best practice-Beispiele zu finden, um die Ehepastoral weiter zu entwickeln. Dabei werden alle, die in der Ehepastoral der drei Kooperationsdiözesen tätig sind, in die Studie eingebunden.

Grundlage des Forschungsprojekts ist das nachsynodale Schreiben „Amoris Laetitia“ von Papst Franziskus. In diesem Schreiben geht es vor allem um die Themen der Ehe und Familie sowie der Ehevorbereitung. Daher sei es in großes Anliegen der drei Bischöfe gewesen, „alle Verantwortlichen aus dem Bereich der Ehevorbereitung bei diesem Projekt mit ins Boot zu holen“, erklärte der Regensburger Bischof Rudolf Voderholzer bei der Auftaktveranstaltung.